7 Chakras: Eine heilsame Sequenz mit Yogahaltungen und Affirmationen

Aug 27, 2016

1. Wurzelchakra (Mooladhara Chakra)

Lebensaufgaben:
Urvertrauen entwickeln, dem Instinkt vertrauen. Für den Körper sorgen und ihn ehren.

Archetyp:
Die wilde Frau

Haltung: 
Malasana, die tiefe Hocke, stärkt deine Verbindung zur Erde und hilft dir zu spüren, dass du mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehst.

Affirmation:
Ich bin sicher.

2. Sakralchakra (Svadisthana Chakra)

Lebensaufgaben:
Mit dem Leben fließen und es genießen, Freude an der Sexualität entwickeln, Schaffenskraft und Kreativität.

Archetyp:
Die Lebenskünstlerin

Haltung: 
Kapotasana, die Taube, belebt dein Becken und lehrt dich, dich in den Moment hinein zu entspannen und dich an das hinzugeben, was ist. 

Affirmation:
Ich bin im Fluss.

3. Solarplexuschakra (Manipura Chakra)

Lebensaufgaben:
Selbstsicherheit entwickeln, gesundes Ego, das eigene Licht in die Welt strahlen lassen, Durchsetzungskraft.

Archetyp:
Die Kriegerin

Haltung: 
Navasana, das Boot, hilft dir, die Kraft in deiner Mitte zu stärken und deine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. 

Affirmation:
Ich bin stark.

4. Herzchakra (Anahata Chakra)

Lebensaufgaben:
Bedingungslose Liebe, Mitgefühl und Selbstliebe. Den eigenen Herzensweg gehen. Die grob- und die feinstoffliche Dimension des Lebens miteinander verbinden („Himmel auf Erden“).

Archetyp:
Die Königin

Haltung: 
Ushtrasana, das Kamel, gibt dir den Mut, deinen Herzraum zum Himmel zu öffnen.  

Affirmation:
Ich liebe.

5. Kehlkopfchakra (Vishudda Chakra)

Lebensaufgaben:
Kommunikation, die eigene Wahrheit authentisch und kreativ ausdrücken. Zuhören und auch andere Wahrheiten gelten lassen. Sich von Lebenslügen befreien, Körper und Verstand in Einklang bringen. 

Archetyp:
Die Wahrheitssprecherin

Haltung: 
Matsyasana, der Fisch, öffnet und belebt intensiv deine Kehle. 

Affirmation:
Ich spreche meine Wahrheit.

6. Stirnchakra (Ajna Chakra)

Lebensaufgaben:
Der Intuition vertrauen. Sehen, was für die Augen unsichtbar ist. Visionen entwickeln. Hinter die Dinge blicken, sich „ent-täsuchen“. 

Archetyp:
Die Seherin

Haltung: 
Anjaneyasana-Garudasana verbindet dich mit deinem dritten Augen, dem Sitz deiner Intuition, während deine Beine gut geerdet bleiben. 

Affirmation:
Ich sehe klar.

7. Kronenchakra (Sahasrara Chakra)

Lebensaufgaben:
Die spirituelle Dimension erkennen, die eigene Göttlichkeit anerkennen, reines Bewusstsein entfalten. Erkennen, dass du die Welle bist und das Meer.

Archetyp:
Die Erleuchtete

Haltung: 
Shirshasana, der Kopfstand, verbindet dein Kronenchakra mit der Erde. Diese Haltung erinnert dich daran, dass es keine Trennung zwischen den Dimensionen gibt: Du bist ein Kind der Erde und eine Tochter des Himmels. 

Affirmation:
Ich bin.

Hinweise zu den Haltungen:

1. Malasana
Wenn deine Fersen den Boden nicht erreichen, leg eine zusammengefaltete Decke, ein Kissen oder eine Mattenrolle darunter. Es ist wichtig, dass die gesamten Fußsohlen den Grund berühren.

2. Kapotasana
In der Taube kannst du die Ferse entweder direkt unter dem Becken positionieren, oder etwas weiter nach vorne bringen. Achte dabei auf dein Knie, es sollten keine stechenden Schmerzen auftreten!

3. Navasana
Achte darauf, dass die Wirbelsäule in ihrer Länge bleibt und du nicht „einsinkst“. Stell dir einen Faden vor, der dein Brustbein schräg nach oben zieht. Wenn dir die Haltung zu anstrengend ist, bring die Hände in die Kniekehlen!

4. Ushtrasana
Aktiviere in dieser intensiven Rückbeuge deinen Beckenboden und saug den Nabel Richtung Wirbelsäule, um deinen unteren Rücken zu schützen. Falls dein Nackenbereich empfindlich ist, halte den Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule oder bring das Kinn zum Brustbein, statt den Kopf in den Nacken zu legen.

Wenn dir die Haltung zu intensiv ist, versuche eine dieser beiden Varianten:

5. Matsyasana
Im Fisch sollte möglichst kein oder nur ganz wenig Gewicht auf dem Kopf ruhen. Sei behutsam mit deiner Halswirbelsäule und mit deinem Nacken. Du kannst dich auch einfach auf den Unterarmen abstüzten und ein Kissen unter deinen Kopf legen.

6. Anjaneyasana-Garudasana
Falls die Handflächen in den Eagle-Arms nicht zueinander kommen, kannst du stattdessen mit einer Hand den Daumen der anderen Hand greifen oder die Handrücken aneinander legen.

7. Shirshasana
Für den Kopfstand brauchst du starke Bauch- und Rückenmuskeln. Bei Belastungen in der Halswirbelsäule und Bluthochdruck sowie während der Menstruation sollte der Kopfstand nicht ausgeführt werden. Bitte lass dich von einer erfahrenen Yogalehrerin bei dieser Haltung begleiten! Alternative Positionen für das Kronenchakra sind Vrkshasana, der Baum und Savasana, die Totenstellung.

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