[Meditation]: Detox your life! Wie du das Haus deines Lebens reinigst

Mrz 31, 2016

Ich mache zwar nie Frühjahrsputz, aber im Grunde ist er eine schöne alte Tradition. Auch Ausmisten befreit von alten Lasten und macht Platz für Neues.

Wie wäre es, wenn du nicht nur deine Wohnung von altem Gerümpel befreien würdest, sondern auch gleich das Haus deines Lebens?

Mit dieser kleinen Übung lässt du alles gehen, was nicht mehr zu dir und deinem Leben passt, und schaffst Raum für spannende neue Menschen und Dinge!

Am Besten, du legst gleich los …

 

Und hier zum Nachlesen:

Stell dir vor, du stehst vor einem Haus, das von einem schönen Garten umgeben ist. Es ist das Haus deines Lebens. Wie sieht es aus? Ist es eine große Villa, ein modernes Architektenhaus, ein gemütliches Bauernhäuschen oder gar ein altes Schloss? Vielleicht ist es ja auch ein energie-autarker Wohnwagen, falls du auf Downsizing stehst … was immer vor deinem inneren Auge auftaucht ist willkommen und völlig in Ordnung!

Nun trittst du durch die Gartentür und gehst langsam auf dein Haus zu. Das Eingangstor schwingt auf und du betrittst den Eingangsraum. Wie sieht es hier aus? Ist es hell oder dunkel? Wie riecht es? Welche Erinnerungen und Gefühle tauchen in dir auf?

Nun ist Zeit, die Räume deines Lebens von alten Lasten und Gewohnheiten zu befreien, einen nach dem anderen, um Platz für das Neue zu schaffen, das viel besser zu dir passt als das Alte.

Du betrittst den ersten Raum. Es ist der Raum deines Familienlebens. Blick dich um. Ist es hier angenehm luftig, oder überfüllt und unordentlich? Herrscht ein angenehmer Duft oder ist es stickig? Vielleicht gibt es Jalousien, die du hochziehen, Fenster die du öffnen kannst oder eine Terrassentür, durch die du frische Luft hereinströmen lassen möchtest.

Schau dich nochmal um. Welche Menschen, Lebensumstände, Rituale, Beziehungen liebst du, wer oder was passt zu dir? Wen oder was möchtest du unbedingt in deinem Leben behalten? Gib diesen Menschen und Dingen einen Ehrenplatz im Raum.

Und dann nimm wahr, wer oder was nicht mehr zu dir passt. Würdige diese Menschen, Umstände und Dinge – und dann entferne sie aus deinem Raum. Vielleicht gibt es Menschen, die du zwar noch in deiner Nähe, aber nicht mehr in deinem Haus haben willst – dann verpflanze sie einfach in den Garten oder an einen Platz vor dem Gartenzaun. Alles, was du absolut nicht mehr brauchen kannst, das darf sich in Luft auflösen – einfach mithilfe deiner Gedankenkraft!

Wirf nun noch einen zufriedenen Blick auf den Raum der Familie, der jetzt luftig, hell und ordentlich aussieht. Und dann dreh dich um, verlasse den Raum und wandere zur nächsten Tür.

Nun betrittst du den Raum von Beruf und Berufung. Blick dich um, höre und rieche. Was zeigt sich hier? Was sind die Dinge, Projekte und Umstände, die du liebst, oder die dir zumindest nützlich sind? Wofür brennt dein Herz, wer oder was gehört unbedingt in dein Leben? Gib dem einen Ehrenplatz. Und dann nimm wahr, was unnötigen Raum einnimmt, wovon du dich schon längst trennen wolltest. Was möchtest du verabschieden, um dem mehr Raum zu geben, was dir wirklich wichtig ist? Brauchst du vielleicht auch Platz für neue Ideen, Projekte und Kooperationen? Gestalte alles so, wie es zu dir passt.

Dann blickst du dich, zufrieden mit deinen Aufräumarbeiten, noch einmal um und verabschiedest dich von diesem Raum.

Als Nächstes betrittst du den Raum der Freundschaften und Beziehungen. Wer oder was erfüllt dich mit Freude und Lebendigkeit? Wen oder was möchtest du auf keinen Fall missen? Gib diesen Menschen und Umständen einen Ehrenplatz. Dann schau dich nochmal um. Wer oder was sollte lieber im Garten oder vor dem Zaun stehen? Wen oder was möchtest du ganz verabschieden? Ein Gedanke reicht, um Dinge loszulassen, die nicht mehr zu dir passen! Arrangiere alles im Raum so, wie es für dich stimmig ist. Dann blickst du dankbar zurück und gehst zum nächsten Raum.

Du öffnest die Tür zum Raum deiner Freizeit und deiner Hobbys. Vielleicht möchtest du einen Vorhang öffnen oder ein Rollo hochziehen, ein Fenster oder eine Tür nach draußen aufmachen. Was gibt es in diesem Raum, das du unbedingt behalten möchtest? Was schenkt dir Freude, Lebenslust und kreative Ausdrucksmöglichkeiten? Und was brauchst du nicht mehr, was ist nur noch aus alter Gewohnheit in deinem Leben, ohne dass du noch eine Herzensverbindung dazu hast? Lass gehen, was jetzt gehen möchte. Blicke dann zufrieden auf dein Werk, verabschiede dich und wende dich dem nächsten Raum zu.

Hier geht es um deinen Körper und deine Gesundheit. Welche Nahrung, welche Gewohnheiten, welche Rituale sind für dich nützlich und dienen deiner Gesundheit? Und welche Dinge, Gewohnheiten und Lebensumstände möchtest du gehen lassen? Gestalte den Raum deines Körpers und deiner Gesundheit so, wie er zu der Person passt, die du heute bist. Dann blick dich nochmal um. Ist alles stimmig, hell und frei, oder möchtest du noch etwas verändern? Wenn du fertig bist, verabschiede dich und wandere weiter.

Nun kommst du in den Raum deiner Spiritualität. Nimm wahr, welche Atmosphäre hier herrscht. Welche Farben siehst du, welche Düfte dringen an deine Nase, welche Geräusche an dein Ohr? Was empfindest du, wenn du diesen Raum betrittst? Was von dem, das sich hier befindet, verbindet dich wirklich mit deiner Seele und dem großen Ganzen, das dich umgibt? Gib dem einen Ehrenplatz. Und dann sieh genau hin, ob es hier auch Dinge, Umstände, Rituale, Menschen oder Glaubenssätze gibt, die nicht mehr zu dir passen, die vielleicht eher alten Gewohnheiten entspringen als echter und lebendiger Spiritualität. Wenn es etwas gibt, das du loslassen möchtest, dann tu das ganz achtsam und mit einer Haltung der Dankbarkeit. Dann wirfst du noch einmal einen zufriedenen Blick in diesen Raum und verabschiedest dich.

Nun stehst du wieder im Vorraum. Gibt es ein Zimmer, das du vergessen hast? Einen Lebensbereich, den du noch nicht durchlüftet und gereinigt hast? Vielleicht den Raum des Geldes, den Raum des Reisens oder des Lernens? Den Keller oder den Dachboden?

Nimm dir Zeit, um auch diese Räume zu entrümpeln und zu reinigen.

Und dann, nach getaner Arbeit, betrachtest du das Haus deines Lebens nochmal ganz genau. Wie wirkt es jetzt auf dich? Wie fühlst du dich? Kannst du die Leichtigkeit spüren, die das Loslassen dir geschenkt hat?

Es ist DEIN Haus. Es ist DEIN Leben. DU bestimmst, wer und was sich darin aufhalten darf. Was du in deinem Leben haben möchtest. Und alles andere darf gehen. Einfach so.

Nimm noch einen tiefen Atemzug. Und dann beende diese Übung mit einem Lächeln. 

  • Hat dir die kleine Reise durch das Haus deines Lebens Spaß gemacht?
  • Gab es aha-Momente?
  • Überraschende Erkenntnisse?

Wenn du Lust hast, erzähl in einem Kommentar davon!

Anregend wie der erste Schluck Kaffee. Wohltuend wie die Morgensonne. Nährend wie eine Umarmung.

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Heyho, das hat geklappt! Wir hören uns nächsten Sonntag. Bis dahin viel Freude!