Du sollst den Tag schon vor dem Morgen loben!

Mrz 14, 2016

Manche Sprichwörter sind wahr. Andere sind einfach nur dumm. „Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben“ zum Beispiel. 

NATÜRLICH sollst du den Tag schon vor dem Abend loben. Und am Nachmittag und zu Mittag und am Vormittag und natürlich auch am Morgen. Und VOR dem Morgen auch!

Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.
~Mark Twain

Mit den Tagen ist es wie mit den Kindern. Lobe sie, trau ihnen etwas zu, und sie laufen zur Höchstform auf.

Wenn du jedem Tag zutraust, der schönste deines Lebens zu werden, dann wird er sich mit Sicherheit ins Zeug legen, um deine Erwartungen  zu erfüllen. Und weißt du, was passiert, wenn jeder Tag der schönste deines bisherigen Lebens ist?

Na? Genau: Dann wird dein Leben von Tag zu Tag schöner!

Buddhistische Mönche stellen jeden Abend ihre Teetasse verkehrtherum auf das Nachtkästchen, und wenn sie früh am nächsten Morgen erwachen, drehen sie sie wieder um. Warum? Um sich daran zu erinnern, dass ihnen ein weiterer Tag auf diesem prächtigen Planeten geschenkt wurde. Ein weiterer Tag prallen Lebens, 24 Stunden köstlicher menschlicher Erfahrungen. Nichts davon ist selbstverständlich. Jede Minute ist ein Geschenk.

Und das Beste daran: Was du daraus machst, liegt ganz bei dir!

Natürlich ist es in Wirklichkeit nicht der Tag, den du auf diese Weise „programmierst“, sondern dein Geist.

Dankbarkeit und Freude haben eine enorme Transformationskraft.

Sie lenken deinen Fokus auf die angenehmen und positiven Dinge des Lebens, stärken sie und ziehen weitere angenehme und positive Dinge in dein Leben.

Und wenn du mit der Erwartung, dass dein Tag ein guter sein wird, durchs Leben gehst, wirst du genau das ausstrahlen. Und das Leben wird zurückstrahlen, verlass dich drauf! Die Menschen, die du triffst, werden zurückstrahlen.

Und du steckst andere an mit deiner Freude. Keine Impfung der Welt schützt gegen ein fröhliches Lächeln, einen beschwingten Gang, gegen ein Funkeln in den Augen.

Und so funktioniert’s:

Nach dem Aufwachen, wenn du noch im Bett liegst, denkst du an drei Dinge, für die du dankbar bist. Und dann denkst du an drei Dinge, auf die du dich heute freust. Du kannst dieses Ritual auch schon am Vorabend machen – dann programmierst du deinen Geist sogar im Schlaf …

Aber, Laya … höre ich dich fragen: Was ist mit diesen grauen Tagen, diesen miesepetrigen, diesen widerspenstigen, an denen man am liebsten unter der Bettdecke bleiben möchte? Diese BAD ME DAYS, an denen nichts, aber auch GAR NICHTS gut ist?

Wie gesagt: Mit den Tagen ist es wie mit den Kindern.

Als mein Sohn klein war, wachte er fast immer schlecht gelaunt auf. „Bist du heute mit dem falschen Fuß aufgestanden?“, habe ich ihn einmal gefragt. Und dann habe ich ihn husch, husch, nochmal ins Bettchen geschickt. Damit er ein zweites Mal aufstehen konnte – diesmal mit dem richtigem Fuß.

Einfach den RESET-Knopf drücken. Zurück an den Start.

Noch einmal aufwachen. Diesmal richtig.

Noch einmal aufstehen. Diesmal mit dem richtigen Fuß.

Dem Dankbarkeits- und Freude-Fuß.

Und ab in den Tag!

Das Leben ruft.

Hell yeah!

 

Anregend wie der erste Schluck Kaffee. Wohltuend wie die Morgensonne. Nährend wie eine Umarmung.

Jeden Sonntagmorgen ein Goldstück in deinem Email-Postfach!

Heyho, das hat geklappt! Wir hören uns nächsten Sonntag. Bis dahin: Stay true!