Meine Wahrheit

Laya Commenda - Here I am!

Wenn ich ein Tier wäre, dann ein Kolibrischmetterlingswildschwanelefant.Kolibrischmetterlingswildschwanelefant.

Wenn ich eine Zahl wäre, dann 29.

Wenn ich Schokolade wäre, dann 90% Kakao.

Ich bin Yoga-Poetin, Wortspielerin, Freiheitstänzerin, Erforscherin der menschlichen Seele und Geliebte des Lebens.

An dieser Stelle könnte ich jetzt eigentlich aufhören. Aber ich habe kein Talent zur Kürze, und außerdem gibt es da noch ein paar Dinge, die du über mich wissen solltest …

Ich glaube fest daran, dass in jedem und jeder von uns ein einzigartiger Schatz verborgen ist. Es ist unsere Lebensaufgabe, ihn zu finden, nach außen zu tragen und mit anderen zu teilen.

Auf diese Weise erinnern wir uns daran, wer wir waren, bevor wir gezähmt wurden. Wir beginnen, unsere innere Wahrheit zu leben, unser Ureigenstes. Und damit fängt das Leben eigentlich erst richtig an.

Aber dieser Weg ist nicht immer leicht. Manchmal führt er uns hinauf in luftige Höhen, dorthin,  wo der Himmel weit ist und der Blick klar und frei. Doch manchmal müssen wir auch tief hinabsteigen, hinunter ins Tal, oder noch viel tiefer. Wir müssen die Ärmel hochkrempeln und uns die Hände schmutzig machen. Wir müssen seelische Schmerzen, die von alten emotionalen Wunden – oft aus der Kindheit – stammen, nochmal durchleben, um heil zu werden. Es führt kein Weg darum herum – denn erst diese Schmerzen zeigen uns, wovon wir uns befreien müssen.

„No mud, no lotus“, sagen die Buddhisten.

Umarme deinen Schmerz.

Er zeigt dir den Weg in die Freiheit.

Nur wenn wir mutig genug sind, uns unseren Schatten und Dämonen zu stellen, wenn wir loslassen, worin wir Schutz und (scheinbare) Sicherheiten gesucht haben, dann finden wir zu uns selbst. Finden zu wahrer Freiheit, Stärke und Stabilität. Dann verbinden wir uns mit jenem Unbenennbaren, das tief in uns wohnt und doch viel größer ist als wir. Wir geben uns jenem namenlosen Fluss hin, der uns trägt, auch wenn wir es nicht immer fühlen.

Die Ketten spürst du erst, wenn du an ihnen rüttelst.

Und kaum hast du die einen Ketten gesprengt, beginnst du an den nächsten zu rütteln. Und an den nächsten. Und den nächsten. Und du wirst müde werden, unendlich müde. An manchen Tagen wirst du verzagen, du wirst zur Erde sinken und nie wieder aufstehen wollen.

Doch du WIRST wieder aufstehen. Und weitergehen. Weil es sich lohnt. Weil es sich tausendmal lohnt, den Weg in die Freiheit zu gehen und deine Ursprünglichkeit wiederzufinden. 

Dafür gibt es keine Wunderpille und keine Abkürzung. Mutig, geduldig und hartnäckig musst du einen Weg gehen, den vor dir noch niemand gegangen ist. Es ist DEIN Weg. Und während du ihn gehst, geht ER DICH.

Ich bin diesen Weg schon weit gegangen und lebe meine Träume. Ich schreibe, ich reise, ich leite mein eigenes Yogastudio. Ich bin unendlich dankbar für meinen so besonderen Sohn und lebe in einer liebevollen Beziehung mit einem wunderbaren Mann. 

Aber das war nicht immer so.

Denn ich war eine Meisterin der Selbstsabotage.

Obwohl ich seit jeher gefühlt habe, dass Schreiben und Spiritualität meine Berufung sind, habe ich Physik und Mathematik studiert – jene Fächer, die mir in der Schule am Schwersten gefallen waren. Ich unterrichtete im Gymnasium, und wäre dabei fast untergegangen. Ich arbeitete als Wissenschaftsjournalistin, und meine Seele verdurstete. Ich blieb viel zu lange in einer Ehe, in der mein Frau-Sein, meine wilde Weisheit und meine weibliche Spiritualität verkümmerten.

Doch dann … kam mein Kind zur Welt. Ungeplant. Und das größte Geschenk meines Lebens. Denn nun war ich gezwungen, aufzuwachen. 

Nach einer traumatischen Schwangerschaft und Geburt fand ich mich völlig hilflos und überfordert mit einem Neugeborenen wieder. Ich hatte nicht nur das Zerbrechen meiner Ehe zu verkraften, sondern auch die Trennung von meinen beiden Stiefkindern. Meine Karriere als Journalistin endete, ehe sie richtig begonnen hatte. Ich hatte kein Netz, keinen Halt und keine Wurzeln. Ich litt an einer Essstörung und war erfüllt von Schuldgefühlen meinem kleinen Kind gegenüber, das ich so sehr liebte, dass es weh tat – und doch  hatte ich ihm nichts anderes zu geben als meine Verzweiflung.

Erschöpfung war mein Grundzustand. Gleichzeitig war ich permanent angespannt. Meine dunkle Nacht der Seele war lang, einsam und beängstigend, und es gab Augenblicke, in denen ich nicht mehr an eine Morgendämmerung geglaubt habe.

Doch der Schmerz hat mich geöffnet, hat mich zu mir selbst geführt. Heute bin ich dem Leben dankbar dafür, dass es mir diesen Schmerz zugemutet hat.

„Das Intensive, sei es wie immer gefärbt, wird am Ende doch lebenszustimmend und -steigernd. Stark empfinden heißt, stärker leben. Und des Leidens Unsäglichkeit gehört zu dem Kostbarsten, Mächtigsten, Reinsten unseres erschütternden Daseins.“
~ Rainer Maria Rilke

Dass ich damals nicht in der Nervenklinik, sondern beim Yoga gelandet bin, war ein Akt der Gnade. Im Yoga – und später im tibetischen Buddhismus – fand ich den tiefsten Trost, die intensivste Freude und die größte Zuversicht. Egal, wie schlaflos die Nacht gewesen war und wie anstrengend der Tag, ich wusste, ich würde am Abend auf die Matte sinken und meinen Atem spüren. Manchmal erlebte ich dabei Augenblicke tiefen Friedens, manchmal einfach nur ein wenig Erleichterung und Entspannung. Manchmal flossen Tränen. Manchmal gelang ein Lächeln.

Heute weiß ich: Krise ist nur ein anderes Wort für Erwachen. Wenn du dem Ruf folgst – dem Weckruf deiner Seele – dann verändert sich alles. Im Innen wie im Außen.

Yoga und Tanz haben mich zu mir selbst und über mich hinaus geführt. Habe ich früher meinen Körper als fremdes, unberechenbares Wesen empfunden, so ist er mir heute ein geliebter Freund und Begleiter. Schmerzen und Krankheiten verstehe ich als seine Botschaften, um mehr und mehr in Richtung Ganzheit und Heilung zu gehen.

Yoga und Tanz sind jedoch junge Romanzen im Vergleich zum Schreiben. Mit ihm verbindet mich die längste Liebesbeziehung meines Lebens.  Seit meiner Kindheit lasse ich mich von der Zauberkraft der Worte verführen. Schreiben reinigt und klärt, erhellt und tröstet. Im Lauf der Jahre habe ich entdeckt, dass es wortwörtlich in unserer Hand liegt, wohin wir gehen und ob wir unsere Ziele erreichen – genaugenommen liegt es in unserer Handschrift. Wir können uns im wahrsten Sinne des Wortes Selbstbewusstsein, Freiheit und Freude herbeischreiben!

Freude, Liebe und Wandel sind heute meine Leitsterne. Ich verliebe mich jeden Tag aufs Neue in mein Leben. An manchen Tagen verzweifle ich auch an ihm – aber das tut meiner Liebe keinen Abbruch 🙂 .

Mit großer Dankbarkeit gebe ich die tiefen und transformierenden Erfahrungen weiter, die ich gemacht habe. Es macht mich glücklich zu sehen,  wie die Menschen, die ich begleite und inspiriere, beginnen, aufzublühen sich zu entfalten, ihre Flügel auszubreiten und zu fliegen – zu Beginn vielleicht noch zaghaft, aber mit der Zeit immer mutiger und vertrauensvoller

Meine Vision ist die einer Welt, in der jeder Einzelne seine einzigartigen Gaben zum Leuchten bringen kann. Dass wir alle unser unverwechselbares Lied singen, frei von Ängsten, alten Mustern und Glaubenssätzen, und uns damit gegenseitig bereichern und inspirieren. Einer Welt, in der niemand eine Arbeit tun muss, die er nicht liebt, oder die ihn sogar krank macht. Ich glaube fest daran – und habe es am eigenen Leib erlebt – dass die Rückkehr zum eigenen Selbst die Tore zur Fülle des Universums öffnet.

Und hier für alle, die Fakten lieben:

Ich bin 1973 als Kirsten Hütter in Linz, Österreich geboren. Nach dem Studium der Physik und Mathematik habe ich im Gymnasium und in der Erwachsenenbildung unterrichtet.

Später habe ich dann Journalismus studiert und für Print, TV, Radio und Web gearbeitet, war in der Kommunikation großer Sozial- und Bildungsinstitutionen und als freie Journalistin und Projektmanagerin tätig.

Es folgten Ausbildungen zur Dipl. Hatha Yoga Lehrerin, zur Dipl. Tanz- und Bewegungspädagogin und zum Dipl. ImpulsStrömen Practitioner sowie zahlreiche Weiterbildungen in Yoga, Energie- und Körperarbeit.

Und schließlich habe ich mir einen weiteren Wunsch erfüllt und eine Ausbildung zur Schreibtherapeutin absolviert. Nun kam alles zusammen. In vielfältigster Weise begann ich, die Zugänge, die ich erprobt hatte, zu kombinieren. Seither habe ich in meinen Workshops, Seminaren und Retreats immer wieder erlebt, wie die Kombination aus Körperarbeit, Meditation und Schreiben neue Bewusstseinsräume eröffnet, intuitive Fähigkeiten freisetzt und kreative Flow-Zustände ermöglicht.

Details: Studien und Ausbildungen

 

 

1992 – 1999: Mathematik und Physik (Lehramt an Höheren Schulen), JKU Linz

2000 – 2002: Postgraduate-Studium „Qualitätsjournalismus Print, Radio, TV“, Donau-Uni Krems

2009 – 2011: Ausbildung zur Dipl. Yogalehrerin (320 UE), PGA Akademie

2010 – 2011: Ausbildung zum ImpulsStrömen Practitioner, PGA Akademie

2013: Ausbildung zur Tanz- und Bewegungspädagogin, terramedus Berlin

2016: Ausbildung zur Schreibtherapeutin mit Zusatzqualifikation „Seminarleiterin Autogenes Training“, IEK Berlin

2016 – 2017: Ausbildung zur Kundalini Yoga Lehrerin (nicht abgeschlossen)

Details: Erfahrungen und Weiterbildungen

Yoga, Körperarbeit, Meditation, Schreiben

2010: Yoga of Energy Flow, Daniel Orlansky

2012: Bewusstseinsentwicklung mit den Methoden der kaschmirischen Pratyabhijna-Schule, Daniel Odier

2012: Energien im Körper erfahren und verstehen, Robert Henderson

2012: Transpersonale Transformation / Holotropes Atmen, Sylvester Walch

2013: Klassischer Hatha Yoga – Schwerpunkt Atmung, Gitta Kistenmacher

2013: Die Wirbelsäule in Yoga und Medizin, Günter Niessen / BYO

2014: Grobstoffliche Praxis und energetische Prozesse – das Verständnis der Wirbelsäule im Hatha Yoga, Doris Echlin / BYO

2015: Yoga und das Erfahren von Energien (Luna Yoga), Adelheid Ohlig / BYO

2015: 5-Rhythmen-Workshop „Open the box“, Adam Barley

2015: Körperzentriertes Kommunikationstraining und ganzheitlicher Selbstausdruck, Interaktionsverhalten von Dyaden, Verein Lichtung

2015: „Klang-Körper, Körper-Klang“, Wim Luijpers / Catarina Lybeck

2016: Workshop „Traumasensibler Yogaunterricht“, Judith Kirchmayr-Kreczi

2015, 2016, 2017: Transpersonale Psychologie, Meditation und Bewusstseinsentwicklung mit den Methoden der kaschmirischen Pratyabhijna-Schule, Nathalie Delay

2017: Shadow Yoga, Sabine Irawan

2017: Männliche und weibliche Energien balancieren, Ulli Olvedi

2017: Das Geschenk der Sehnsucht – Schreiben aus der Stille, Anna Platsch

Dies und Das

2004: Kompetenzmanagement „Ich als Chance“, Gesellschaft CH-Q

2005: Kreatainment für Trainer, WIFI OÖ

2006: Grundlagen der Moderation, Kössler&Partner

2007: Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg, Christian Rüther

2009: „Einen Tag 80 sein – Behinderung erleben, Betreuung erfahren“, Pro Senectute

2010: Lehrgang Projektmanagement für NPO-ManagerInnen, NPO akademie

2012: Dragon Dreaming, Summer Academy Vienna, GAIA Foundation

 

 

Einige Jahre praktizierte ich intensiv im tibetischen Buddhismus (Vajrayana). Auf meinem Weg begleitet haben mich Therapien, Körperarbeit und Selbsterfahrung u.a. mit Holotropem Atmen (Sylvester Walch), Tantra und Kaschmirischem Shivaismus (Daniel Odier, Nathalie Delay) und der Tanzmeditation 5 Rhythmen und tonnenweise Bücher über Spiritualität und Psychologie. Vor allem aber viele wunderbare Menschen, die mich berührt, mir zugehört und an mich geglaubt haben.

2012 erschien mein Yoga-Aufsteller Auf der Reise zu mir.

2013 nahm ich meinen spirituellen Namen Laya an. Er bedeutet „tiefe Stille“, Rhythmus oder auch „mit dem Absoluten verbunden“.

2014 gründete ich die  yogalounge, die ich heute gemeinsam mit meiner Partnerin Isolde mit viel Herz und Leidenschaft führe. Ich arbeite als Autorin, Schreibtherapeutin und Yogalehrerin und halte Kurse, Workshops, Seminare und Retreats.

Ich lebe mit zwei Männern. Herr Sohn, mir mittlerweile über den Kopf und zum PuberTIER herangewachsen, ist seit jeher mein größter Lehrmeister. Er nennt mich wahlweise Hippie oder Baumkuschlerin und kann sich dreimal besser yogisch-akrobatisch verbrezeln als ich. Täglich führt er mir vor Augen, dass es im Leben nicht nur um Tun und Leisten geht. Einmal habe ich ihn gefragt, was er denn den ganzen Tag so gemacht habe. Seine Antwort: „Ich habe existiert.“ Herr Sohn braucht keine Schweige- und Meditationsretreats, keine tägliche Yogapraxis und keinen Guru, um zu erkennen: Es geht um pures Sein. Hach, wie ich ihn beneide!

Der zweite Mann ist mein zweiter Mann. Nach dem Scheitern meiner ersten Ehe (ein Desaster!) habe ich mir immer gewünscht, nochmal zu heiraten. Irgendwie bin ich ja doch eine unverbesserliche Romantikerin. Und was soll ich sagen? Kaum hatte ich mich damit abgefunden, dass man im Leben eben nicht alles haben kann, trat er in mein Leben, dieser Mann – und es kam viel besser, als ich mir je vorstellen hätte können. Auf der Achterbahnfahrt meines Lebens ist er der ruhige Hafen, in den ich immer wieder zurückkehren kann. Neben mir, der alten Drama-Queen, steht er als beständiger und verlässlicher Partner und hält nicht nur meine Stimmungsschwankungen aus, sondern auch meine verrückten Ideen. Er fängt mich nicht nur in meinem kindlichen Übermut auf, sondern auch dann, wenn die Schwermut mich überkommt. In Momenten, in denen ich selbst am liebsten vor mir fliehen würde, ist er noch immer da und hält mich. So ist er, mein Mann.

Er hält es auch aus, dass in unserer Gewürzlade über hundert verschiedene Gewürze auf ihren Einsatz warten, und dass er die Namen von mindestens 80 Prozent der Lebensmittel, die sich in unseren Küchenschränken tummeln,  noch nie gehört hat. Canihua?? Teff-Pops? Baobab-Pulver? Lupinenmehl? Was es alles gibt …

Wenn ich gerade nicht auf der Yogamatte anzutreffen bin, befinde ich mich nämlich mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Küche und erfinde neue Love food Rezepte. Oder ich sitze im Café. Das Kaffeehaus ist mein natürliches Habitat. Nirgendwo kann ich mich besser entspannen, weder in der Hängematte noch in der Sauna oder auf der Massageliege. Bei einem Espresso mitten im Trubel von Barcelona erhole ich mich besser als an einem leeren Sandstrand an der lykischen Küste. Seit ich mir das auch erlaube und mich dafür umso mehr liebe, liebt mich das Leben gleich noch viel mehr zurück.

Und wenn es einen roten Faden für mich gibt, dann diesen: Immer tiefer in die Liebe. Ins Vertrauen. Und in die Freude. 

Jaaaaaaa.

Anregend wie der erste Schluck Kaffee. Wohltuend wie die Morgensonne. Nährend wie eine Umarmung.

Jeden Sonntagmorgen ein Goldstück in deinem Email-Postfach!

Heyho, das hat geklappt! Wir hören uns nächsten Sonntag. Bis dahin: Stay true!