[Meditation]: Reise zum Kraftort

Mai 23, 2016

Es gibt wunderbare Orte auf dieser Welt – Kraftorte, die eine besondere Atmosphäre haben. Meist sind es Orte in der Natur, oder alte Kirchen, Gebetsstätten und Tempel. Dort ist es einfach, zur Ruhe zu kommen und inneren Frieden zu spüren. Dort tanken wir auf, sodass wir dem Abenteuer unseres Lebens wieder gestärkt begegnen können.

Natürlich haben wir nicht jeden Tag die Möglichkeit, einen solchen Ort aufzusuchen. Aber zum Glück gibt es ja unsere Vorstellungskraft. Und mit der können wir uns innerlich in unserem Kraftort niederlassen.

Forscher haben gezeigt, dass unser Gehirn nicht unterscheiden kann, ob wir tatsächlich an einem solchen Ort sind, oder es uns nur vorstellen. Wie wunderbar! Wir müssen uns nur ein wenig Zeit nehmen und unser Gehirn in einen leichten Trance-Zustand versetzen, und schon können wir uns an die heilsamsten Plätze dieser Welt beamen.

In dieser kleinen Entspannungsreise habe ich als „Induktion“ Autogenes Training verwendet. Diese Technik habe ich schon vor mehreren Jahren einmal ausprobiert – und um ehrlich zu sein, war ich nicht gerade begeistert von der Formelhaftigkeit dieser Methode, die mir irgendwie manipulativ erschien.

Aber bei meiner Ausbildung zur Schreibtherapeutin habe ich meine Meinung revidiert. Dort habe ich Autogenes Training als ungemein brauchbares und auch sehr klares Tool erlebt, um in einen völlig entspannten Zustand zu kommen, in dem das Gehirn bereit ist, seinen Kontrollzwang aufzugeben und innere Botschaften zu empfangen.

Vielleicht kommen dir die vielen Wiederholungen und der eintönige Rhythmus am Anfang seltsam vor. Vielleicht langweilst du dich, oder du empfindest Widerstand. Macht nichts! Versuch einfach, dabeizubleiben. Oder probiere es zu einem anderen Zeitpunkt noch einmal.

Ich benutze Autogenes Training immer wieder im Alltag – es gibt Kurzformeln, die du an der Supermarktkassa, wenn du einen Vortrag halten musst oder in anderen Stress-Situationen anwenden kannst.

Mein Gehirn ist mittlerweile wunderbar programmiert und entspannt sich sofort, sobald die Schlüsselwörter fallen. Deshalb ist es mir bei der Aufnahme der Audioreise ganz witzig ergangen – ich wurde gaaaaanz schwer und mein Körper wurde aaaangenehm warm, und ich musste mich furchtbar konzentrieren, um nicht selig wegzudriften 🙂

Ich hoffe sehr, dass dir die Reise gefällt und gut tut! Enjoy!

Anregend wie der erste Schluck Kaffee. Wohltuend wie die Morgensonne. Nährend wie eine Umarmung.

Jeden Sonntagmorgen ein Goldstück in deinem Email-Postfach!

Heyho, das hat geklappt! Wir hören uns nächsten Sonntag. Bis dahin viel Freude!