Was dein Herzchakra braucht, um nicht auszubrennen

Mai 18, 2017

Als viertes der sieben Hauptchakras nimmt unser Herzchakra eine ganz besondere Stellung ein: Es verbindet die drei unteren, erdgebundenen und grobstofflicheren mit den drei oberen, himmelszugewandten und feinstofflicheren Chakras.

Das bedeutet: Unser Herzchakra verbindet unsere menschliche mit unserer göttlichen Dimension. Es ermöglicht uns, Himmel und Erde zu verbinden – beziehungsweise den Himmel auf Erden zu erleben.

Die heilsame Kraft des Herzchakras ist so groß, dass es sogar Ungleichgewichte in den anderen Chakras auszugleichen vermag – zumindest für gewisse Zeit.

Wenn wir jedoch zu lange mit allzu offenem Herzen herumlaufen und unsere Liebe verströmen, ohne dass alle anderen Chakras stark und in Balance sind, ist die Gefahr auszubrennen groß. Und dann ist Schluss mit Liebe und Mitgefühl – dann haben wir keine Energie mehr für andere zur Verfügung, und auch nicht für uns selbst.

Um unser Herz zu öffnen, ohne auszubrennen, brauchen wir:

1) Ein stabiles Wurzelchakra

Wir müssen wissen, wie viele „materielle“ Ressourcen wir zur Verfügung haben: Zeit, körperliche Kraft und auch finanzielle Mittel. Wenn wir zu viel von all dem geben, ohne unsere Ressourcen immer wieder aufzufüllen, verlieren wir den Boden unter den Füßen.

2) Ein dynamisch fließendes Sakralchakra

Wir brauchen Genuss, Lebensfreude und Sinnlichkeit. Wenn wir vor lauter Geben vergessen, das Leben zu genießen, uns Zeit für eine beglückende Sexualität zu nehmen und unserer Kreativität Raum zu geben, dann vertrocknen wir über kurz oder lang.

3) Ein starkes Solarplexuschakra

Wir müssen wissen, wer wir sind, was wir wollen, wie wir uns durchsetzen können und unsere Ziele erreichen – und wir brauchen ein gesundes Selbstbewusstsein. Wenn wir unsere Grenzen nicht wahren und unsere eigenen Interessen aus dem Auge verlieren, erlischt unser inneres Feuer und kann unser Herz nicht mehr wärmen und nähren.

4) Ein ausgeglichenes Kehlkopfchakra

Wir müssen uns authentisch ausdrücken und auch gut zuhören können. Wenn wir unsere Liebe nicht auf aufrichtige und offene Weise zum Ausdruck bringen, verpufft unsere Energie. Und wenn wir nicht mit voller Präsenz zuhören können, nehmen wir nicht wahr, was der andere wirklich braucht, und sind womöglich frustriert, weil unsere Liebe nicht wirklich bei ihm ankommt.

5) Ein aktives Stirnchakra

Wir brauchen Weisheit und Mitgefühl, um den Wesen um uns herum wirklich helfen zu können. Im Buddhismus gibt es den Begriff des „Idioten-Mitgefühls“: Wenn du zwar unendlich mitfühlend und liebevoll bist, aber dir die Weisheit fehlt, geht der Schuss nach hinten los. Zum Beispiel gibst du einem Hund Schokolade, und meinst es gut – aber du weißt nicht, dass Schokolade für Hunde giftig ist und du ihm mit deinem Mitgefühl großen Schaden zufügst. Wenn dein offenes Herz sich nicht mit Weisheit und klarem Sehen verbindet, kann deine Liebe sogar Unheil anrichten – für dich und für andere.

6) Ein offenes Kronenchakra

Wir brauchen die Fähigkeit zur Transzendenz und die Verbindung zur universellen Dimension. Wenn du dich nicht als Teil eines großen Ganzen erkennst und das grundlegende Eins-Sein aller Wesen und Dinge begreifst, bleibst du in den Verstrickungen persönlicher Liebe hängen, anstatt sie als freien und sich ständig verändernden Ausdruck der einen, großen Liebe zu verstehen, die unpersönlich ist, die kein Gefühl ist, sondern ein Seinszustand.

Achte gut auf dein Herz. Nähre es, und verbinde dich nach unten und nach oben. Dann wirst du niemals ausbrennen, und die Liebe, die du bist, darf sich ungehindert verströmen.

Big wild love, Laya

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