Your smile is a gift

Sep 15, 2014

Du besitzt etwas, das niemals zur Neige gehen kann. Du kannst es tausendfach verschenken. Und es IST ein Geschenk, nicht nur für andere, sondern auch für dich selbst: dein Lächeln.

Vor einigen Jahren bekam mein Sohn eine Kinder-Kamera geschenkt, die auf Knopfdruck „SMILE!!!!“ rief. Prinzipiell mag ich kein Spielzeug, das Töne von sich gibt, und die SMILE-Stimme klang auch furchtbar künstlich. Trotzdem konnten wir gar nicht genug davon bekommen,  den Knopf zu drücken, und wir mussten tatsächlich jedes Mal lächeln, wenn die Kamera uns dazu aufrief. ES IST SO EINFACH!

Du muss nicht wirklich glücklich oder fröhlich sein, um zu lächeln. Du kannst dir selbst, wie diese künstliche Kamerastimme, hundertmal am Tag zurufen: SMILE!!!!

Das bedeutet nicht, dass du Theater spielst, dass du deine Traurigkeit, deinen Ärger, deine Frustration ignorierst oder übertünchst. Du kannst all das rauslassen: Wenn du traurig bist, lass die Tränen fließen! Wenn du wütend bist, schrei oder tritt gegen die Wand! Wenn du frustriert bist, jammere oder stöhne nach Herzenslust!

UND DANACH: SMILE!

Studien haben gezeigt, dass Menschen, die einen Stift zwischen den Zähnen halten, Comics als viel witziger bewerten als Menschen ohne Stift. Einfach nur, weil ihre Mundwinkel etwas nach oben gezogen sind! Diese kleine Veränderung der Gesichtsmuskulatur signalisiert deinem Nervensystem, deinem Gehirn, deinem Geist: Mir geht’s gut! Ich hab Grund zu lächeln!

Dieses Prinzip kannst du dir zunutze machen, um dein Leben mit viel mehr Leichtigkeit und Freude zu verbringen. Ganz nach dem Prinzip

Fake it till you become it! 

(Hier ein interessanter Vortrag über die Wirkung deiner Körperhaltung auf dein Selbstbewusstsein)

Und so funktioniert’s:

  • Lächle dir jedes Mal, wenn du in den Spiegel schaust, zu!
  • Wenn du im Auto sitzt, zeig Zähne! Du kannst wirklich minutenlang ganz breit grinsen. Das wird dir zwar anfangs ziemlich künstlich und seltsam vorkommen, aber du wirst sehen: Nach kurzer Zeit hat deine Stimmung sich merklich aufgehellt.
  • Du kannst tatsächlich öfter einen Stift zwischen die Zähne nehmen, zum Beispiel wenn du am Computer arbeitest. Vielleicht kannst du sogar deine Bürokolleg/innen damit anstecken…
  • Apropos anstecken: Du wirst erstaunt sein, was geschieht, wenn du wildfremde Leute anlächelst! Beim Spazierengehen, auf der Straße, in der U-Bahn, beim Laufen… Die meisten Menschen KÖNNEN nicht anders – sie MÜSSEN zurück lächeln. (Das liegt an den Spiegelneuronen – diese Nervenzellen sind besonders aktiv, wenn Menschen positive Gefühlsausdrücke beobachten. Hier eine interessante Studie zum Thema Spiegelneuronen)
  • Besonders dann, wenn du angespannt, nervös, in Eile oder unter Druck bist, kann ein winziges Lächeln enorm viel bewirken: Du entspannst dich innerlich, lässt für einen Moment deine Sorgen los. Probier‘ es aus! Alle wirklich guten Tipps sind einfach….

Und außerdem:

Jedes Mal, wenn du lachst, stirbt irgendwo ein Problem.

Foto: SG- design – Fotolia.com

Anregend wie der erste Schluck Kaffee. Wohltuend wie die Morgensonne. Nährend wie eine Umarmung.

Jeden Sonntagmorgen ein Goldstück in deinem Email-Postfach!

Heyho, das hat geklappt! Wir hören uns nächsten Sonntag. Bis dahin: Stay true!