Hey! 2018 will noch was von dir!

Nov 17, 2018

Mit kostenlosem Worksheet! 

Ach, du. Du Jahr du. 2018. Wohin bist du so schnell verschwunden? Wohin sind die 59 Wochen gegangen, die wir miteinander verbracht haben? Was habe ich damals, am 1.1., dem ersten Tag unseres gemeinsamen Weges, in mein Rauhnachtstagebuch geschrieben? “2018 – das Jahr der Selbstliebe. Verbundenheit leben. Sinnlichkeit und Genuss. Das rechte Maß.” Schon damals hast du mir geflüstert, welche Bedeutung du für mich haben würdest!

So intensiv war die Zeit mit dir, so schön, so anstrengend, so fordernd, so magisch, so bewegt, so … ECHT. Und sooo lebendig. Soll es wirklich schon zu Ende gehen zwischen uns? Ist die Zeit für den Abschied tatsächlich schon gekommen? Wo ich dich doch noch richtig auskosten möchte, dich genießen, atmen und spüren. Wo ich doch das Gefühl habe, dich längst noch nicht gehen lassen zu können?

Nein, sagst du? Doch noch kein Abschied?

Du hast ja recht. Ich spüre es. Du willst noch etwas von mir.

Du willst, dass ich jetzt innehalte. Du willst, dass ich mich herausnehme aus all dem Trubel, aus all den scheinbaren Dringlichkeiten, die so ein stürmischer Herbst zu bieten hat, du willst, dass ich mich in die Stille inmitten des Sturms wage, einen tiefen Atemzug nehme und beobachte, wie hier, in der wohltuenden Ruhe dieses Augenblicks, die Blätter sanft zu Boden schweben. Eines. Und dann noch eines. Und wieder eines. Wenn ich genau hinsehe, dann erkenne ich: Sie fallen nicht plötzlich. Sie lösen sich langsam von den Ästen, fast zögerlich. Doch wenn sie einmal losgelassen haben, dann segeln sie voller Vertrauen zu Boden, beinahe schwerelos, und die Erde empfängt sie wie eine Mutter ihr Kind.

Du willst, dass ich jetzt still werde und die Forderungen des Alltags für einen Moment vergesse. Du willst, dass ich dir lausche, damit du mir mit leiser Stimme ins Ohr flüstern kannst, was noch zu tun und was zu lassen ist, ehe wir einander tatsächlich Adieu sagen.

Ja, liebes 2018, ich verstehe. Und ich verstehe auch, warum mir in den letzten Wochen meine Themen (oooh, dieses Wort …) so wild um die Ohren geflogen sind. Warum du mir mit aller Vehemenz präsentiert hast, was angeschaut, geheilt, gelöst oder losgelassen werden möchte. Warum sich alles so verdichtet hat und warum es so schwierig war, ganz bei mir zu bleiben, meine Mitte und meine Haltung nicht zu verlieren – noch schwieriger als sonst. Warum sich mir ganz neue Fragen gestellt haben. Warum mir Blockaden bewusst geworden sind, die mich schon ein Leben lang ausgebremst haben, ohne dass ich es bemerkt hätte. Das war so schmerzhaft. Und so heilsam. Aber es war viel auf einmal, und ich kam kaum zum Luftholen. So als sei ständig irgendwo ein Feuer zu löschen – und kaum hatte ich eines unter Kontrolle bekommen, brachen anderswo drei neue aus.

Aber ich nehme dir das nicht übel. Ich weiß, dass du es gut mit mir meinst. Ich weiß, dass du mich herausforderst, weil du möchtest, dass wir zwei zu einem richtig guten Abschluss finden und unseren Abschied aus ganzem Herzen, voller Dankbarkeit und Liebe feiern können.

Du möchtest, dass ich frei werde. Dass ich meine Aufgaben erledigt habe, wenn die Rauhnächte beginnen, wenn die Wintersonnenwende kommt, der Heilige Abend, der Jahreswechsel, der Dreikönigstag – all die magischen Zeitfenster, in denen ich die Weichen für das nächste Jahr stellen werde. Dafür brauche ich absolute Klarheit, kristallklar und hell muss mein Geist sein!  Und das schenkst du mir, indem du von mir verlangst, reinen Tisch zu machen. Die Aufgaben, die du mir gestellt hast, zu meistern.  Abzuschließen und loszulassen, was mich 2019 nicht mehr begleiten (und schon gar nicht mehr belasten) soll. Frisch und frei, mit Liebe und Zuversicht im Herzen, mutig und voller Neugier soll ich ins neue Jahr tanzen – das möchtest du. Yeeeeey – ich bin bereit!

Ja, ich höre dich. Ja, ich spüre dich. Du willst, dass ich auf dem Thron meines Lebens Platz und das Zepter in die Hand nehme. Du möchtest, dass ich mir die Macht über mein Leben endgültig zurückhole. Du schüttelst und rüttelst an mir wie der Herbststurm an den Bäumen – aber nur, damit das Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit endgültig von mir abfällt!

Divider Gold

Und so werde ich still. Lausche und höre die Fragen, die das Leben mir stellt, wenige Wochen, bevor dieses bewegte Jahr zu Ende geht. Nehme mir Zeit, um in die Magie des Augenblicks einzutauchen – und um mutig reinen Tisch zu machen, damit ich die Chancen, die die Zukunft für mich bereithält, auch wirklich nutzen kann.

Die Zukunft hat viele Namen: 
Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare, 
für die Furchtsamen das Unbekannte, 
für die Mutigen die Chance.
~ Victor Hugo 

 

2018 geht zu Ende – 3 Fragen, die du dir jetzt stellen solltest

Frage #1: Was will abgeschlossen werden?

Lose Enden. Unerledigte Aufgaben. Dinge, die du nicht zum Abschluss gebracht hast. Beziehungen, in denen noch etwas offen ist. Unausgesprochenes, das ausgesprochen werden will. Entscheidungen, die getroffen werden wollen. Das alles bindet ungemein viel Energie.

Was davon gehört noch ins Jahr 2018? Welche Aufgaben gilt es abzuschließen, damit du 2019 auf ein stabiles Fundament bauen kannst –  und damit dir deine Energie für neue Aufgaben und Ideen zur Verfügung steht?

 

Schritt #2: Welche Ernte holst du ein?

Oft vergessen wir, die Früchte unseres Tuns auch wirklich zu ernten. Oft nehmen wir gar nicht wahr, was gelungen ist, was wir gelernt und entwickelt haben, was wir gesät haben, und welche Samen aufgegangen sind. Die Ernte deines Tuns bewusst einzuholen ist essenziell – denn sie ist der Proviant für all die großartigen Dinge, die du in der Zukunft tun wirst!

 

Schritt #3: Was musst du loslassen?

„Müssen“ tust du natürlich gar nichts – auch nicht loslassen. Aber wir alle schleppen so vieles mit uns herum, das uns die Leichtigkeit und die Lebensfreude raubt.  Alten Schmerz. Alte Muster und Prägungen, die gar nicht die unseren sind. Ängste und Sorgen, die mit unserem heutigen Leben gar nichts zu tun haben.

Lass die Gespenster der Vergangenheit los und mach dich beschwingt und unbelastet auf den Weg in die Zukunft!

Deine Aufgabe ist nicht, die Liebe zu suchen, sondern nur all die Hindernisse in dir zu suchen und zu finden, die du dagegen aufgebaut hast.
~ Rumi

Abschließen. Ernten. Loslassen.

 

Ruhe. Vertrauen. Klarheit.
ICH BIN DA.
Hier in meinem Leben,
hier in meinem Herzen,
hier in der Stille
inmitten des Sturms.

ALLES, WAS ZU MIR KOMMEN MÖCHTE,
WIRD MICH HIER FINDEN.

 

Big, wild, love

Laya

PS: Möchtest du dieses Jahr tief in die Magie der Rauhnächte eintauchen und diese besondere Zeit für DICH und DEINE persönliche Entfaltung nutzen? Dann FOLGE DEINEM STERN! 

Anregend wie der erste Schluck Kaffee.
Wohltuend wie die Morgensonne.
Nährend wie eine Umarmung.
 

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