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Warum ich allein verreise (und warum du es auch tun solltest) 

 Juni 1, 2022

Ich sitze neben meinem Liebsten im Auto, und mein Magen spielt Waschmaschine.

Noch sind wir uns nah, aber in wenigen Minuten werde ich in den Zug zum Flughafen steigen, um allein nach Thailand zu fliegen. 

Wie jedes Mal, wenn ich solo verreise, mischen sich Angst mit Abenteuerlust, Unsicherheit mit unbändiger Neugier. Mein Geist projiziert alle möglichen Horror-Szenarien auf die Leinwand meines Kopfkinos. Was nicht alles passieren könnte an kleinem und größerem Unglück! 

Ich nehme tiefe Atemzüge in den Bauchraum, während der Liebste Richtung Bahnhof abbiegt. Angst bedeutet nicht, dass du WIRKLICH in Gefahr bist, Layakind. Angst bedeutet nur, dass dein Gehirn dich schützen will. 

Ein bisschen mulmig ist mir auch heute noch, wenn ich mich allein auf Reisen begebe - aber die Lust daran, frei und ungebunden die große, weite Welt zu erobern, überwiegt eindeutig.

"Ich würde mich das einfach nicht trauen", sagen viele meiner Klientinnen, wenn es ums Allein-Verreisen geht. Und doch tragen die meisten von ihnen die Sehnsucht in sich, auf eigene Faust aufzubrechen und Erfahrungen zu sammeln, die nur ihnen selbst gehören. 

Für mich ist Reisen ein wichtiger Teil meiner Selbst-Befreiung, meiner Expansion. Als Kind bin ich nie über die Grenzen Österreichs hinausgekommen. Meine Eltern, beide schwer kriegstraumatisiert, empfanden die Welt als einen gefährlichen Ort,  und so wuchs ich in dem Glauben auf, in die Ferne zu reisen sei ein völlig unnötiges Risiko. Erst als junge Erwachsene begann ich, meinen Radius zu erweitern. Und je mehr ich den Duft der Freiheit schnupperte, desto mehr Sehnsucht nach der Ferne verspürte ich. 

Filme wie "Königin der Wüste" oder "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty", in denen Menschen sich allein auf den Weg ins Ungewisse machen und dadurch eine tiefe Transformation erleben, übten einen ungemeinen Sog auf mich aus. Gleichzeitig war da eine stille Traurigkeit darüber, meinen fantastischen Heimatplaneten noch nicht ausreichend erforscht und erkundet, seine Schönheiten und Hässlichkeiten noch nicht in ihrem Facettenreichtum erfasst zu haben. 

Jedes Mal, wenn ich allein verreist bin, kam ich verwandelt zurück - und ich wünsche mir, dass jeder Mensch, der diese Sehnsucht in sich trägt, die innere Freiheit und den Mut findet, sich selbst diese Erfahrung zu schenken.

“Es liegt eine Art Magie über dem Fortgehen, um dann völlig verändert zurückzukehren.”
– Kate Douglas Wiggin

Die sieben wichtigsten Gründe, warum ich  jedes Jahr mindestens einmal solo verreise (und demnächst sogar mindestens sechs Monate lang allein um die Welt reise), verrate ich dir gleich! 


# 1 Souverän, autonom und kompetent

Ein fremder Bahnhof, eine fremde Stadt, eine fremde Sprache. Zurechtfinden an neuen Orten, sich orientieren, alleine navigieren. Für mich selbst sorgen können, alleine im Restaurant oder Café sitzen, Entscheidungen treffen und Verantwortung dafür übernehmen, in schwierigen Situationen Nerven bewahren und selbst Lösungen finden, statt sich auf jemand anderen zu verlassen. 

Erfahrungen wie diese machen uns souverän. Noch nach jedem Solo-Abenteuer an einer neuen Destination habe ich mich selbstsicherer, unabhängiger und kompetenter gefühlt. Ich spüre richtig, wie die Freude in meinen Adern pulsiert - die Freude darüber, mich immer gewandter und selbstverständlicher auf dieser Erde zu bewegen. Diese Souveränität nehmen wir in den Alltag mit, nachdem wir wieder zuhause gelandet sind. Diese Autonomie und Entscheidungsstärke bleiben uns erhalten, auch wenn das Leben wieder in den üblichen Routinen verläuft.

Zu wissen, dass wir uns auf uns selbst verlassen können, macht uns frei und unabhängig.


# 2 Im eigenen Rhythmus leben

Wenn wir allein auf Reisen sind, lernen wir unseren eigenen Rhythmus kennen, und wir verstehen unsere Bedürfnisse immer besser. Es gibt niemanden, nach dem wir uns richten oder auf den wir Rücksicht nehmen müssten. Wir können unseren Impulsen spontan folgen. Wir essen, wann und wo wir wollen, wir entwickeln einen Schlaf- und Wachrhythmus, der wirklich zu uns passt, und wir sind nicht durch Arbeitstermine, Familienfeste oder Arztbesuche getaktet. 

Und wenn wir dann zurückkehren? 

Dann überlagert sich unser ureigenster Rhythmus wieder mit allen möglichen anderen Dingen - aber dennoch haben wir mehr Gefühl dafür, was uns entspricht und was nicht, und können besser im Einklang mit unserer ursprünglichen Natur leben.  

 

# 3 Dem glücklichen Zufall vertrauen (und der eigenen Intuition)

Wieso ausgerechnet DIESE Bank? Es gibt schönere Plätze als diesen, um eine  Snack-Pause einzulegen, bevor es weitergeht auf meiner Pilgerwanderung von Florenz nach Assisi. 

Aber die windschiefe Holzbank neben einem geparkten Bagger zieht mich magisch an. Ohne meinen Impuls weiter zu hinterfragen, lasse ich mich auf ihr nieder und packe mein Panini mit Tomaten und Mozzarella und meinen Rohkakao-Riegel aus. 

Nach ein paar Minuten nehme ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahr. Eine hoch aufgeschossene Gestalt bahnt sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen Weg durch das Dickicht. 

Und wieder: Irgendetwas zieht mich magnetisch hin zu dieser Gestalt. Also packe ich die Reste meines Snacks wieder in meinen Rucksack und eile hinterher. 

Plötzlich stehe ich an einem Bach, der wegen der starken Regenfälle der vergangenen Tage weit übers Ufer getreten ist. Sein Wasser tost wild und ungestüm. Ein kleines Stück weiter versucht die Gestalt mit dem großen schwarzen Rucksack ganz offensichtlich, das reißende Wasser zu überqueren. Und plötzlich erkenne ich ihn: Florian aus Bayern, dem ich schon ein paar Tage zuvor auf dem Franziskusweg begegnet war.

"Müssen wir hier wirklich durch?", rufe ich ihm zu. 

Er dreht sich um, erkennt mich. "Ja!", ruft er. "Es gibt keinen anderen Weg. Komm, ich helfe dir!"

Tagelang hatte ich zuvor niemanden getroffen. Und ich hätte diese Überquerung nicht allein geschafft. Serendipity - der glückliche Zufall - hat mich gerettet. 

Genauso wie die Tatsache, dass ich meiner Intuition gefolgt war. 

Wir können auf Reisen nicht alles planen und kontrollieren - und das wollen wir auch nicht, schließlich soll es ja ein Abenteuer sein! 

Je mehr wir unseren intuitiven Eingebungen folgen, desto mehr kann der glückliche Zufall unsere Schritte leiten, uns unerwartete Begegnungen schenken und uns in brenzligen Situationen eine helfende Hand reichen - oder seine schützende Hand über uns halten.

“Menschen unternehmen keine Abenteuer, die Abenteuer nehmen sich der Menschen an.”
– John Steinbeck


# 4 Allein und doch verbunden

Wir schreiben das Jahr 1997. Ich bin in Mexico, habe mir das Schlüsselbein gebrochen, soll am nächsten Tag operiert werden und fühle mich, als hätten Gott und die Welt mich verlassen.

Alles, was ich will, ist, dass mich jemand schnurstracks nachhause beamed - dorthin, wo die Ärzt*innen meine Sprache sprechen, wo mir jemand die Hand hält, während ich im Spitalsbett liege, und wo ich zumindest einigermaßen weiß, wie der Hase läuft.

In diesem Moment größter Einsamkeit werfe ich einen Blick Richtung  Himmel - und da oben steht er: Mein schweigsamer Gefährte, der Mond. Plötzlich lösen sich Verzweiflung und Einsamkeit in einem Meer universeller Verbundenheit auf. 

Der Mond ist immer derselbe, egal, wo auf der Erde ich mich befinde. 

Und ich kann immer, immer zu ihm aufschauen und wissen: Ich bin Teil eines großen Ganzen, aufgehoben in einem liebevollen Universum, getragen von einer höheren Intelligenz. 

Ich bin eine Tochter der Erde und ein Kind des Himmels. 

Was also soll mir schon geschehen? 

Nie erlebe ich Momente einer so fundamentalen Isolation und Einsamkeit, wie wenn ich allein verreise. 

Und nie erfahre ich eine so fundamentale Verbundenheit.

Das mag wie ein Widerspruch klingen, ist es aber nicht. Gerade die Erfahrung des Getrennt-Seins von den Menschen und Orten, die uns lieb und vertraut sind, gerade die Erfahrung, ganz auf uns selbst zurückgeworfen zu sein, lässt uns eine Verbundenheit erleben, die die Einsamkeit transzendiert. 

“Ich bin nicht mehr dieselbe, seit ich den Mond auf der anderen Seite der Welt habe scheinen sehen.”
– Mary Anne Radmacher


# 5 Beglückende Begegnungen

Ich stehe am Bahnhof in Zagreb, einen Coffee-to-go-Becher in der einen, den Griff meines Trolleys in der anderen Hand. 

Ausnahmsweise bin ich schon 20 Minuten vor Abfahrt da, anstatt wie sonst in letzter Minute in einen der Waggons zu springen.  

Der Zug steht schon am Bahnsteig, aber die Türen sind noch geschlossen. Ich suche ein Plätzchen inmitten des geschäftigen Treibens, das bereits von der Morgensonne geküsst wird, und nippe andächtig an meinem Cappuccino. 

Eine Frau um die 60 gesellt sich zu mir, und wir beginnen zu plaudern, in einer wilden Mischung aus Englisch, Deutsch und Kroatisch. Wir unterhalten uns darüber, dass wir beide lieber mit dem Fahrrad fahren als mit dem Auto, dass die Architektur des Zagreber Zentrums der von Wien verblüffend ähnlich (wenn auch ein paar Nummern weniger pompös) ist, und wohin unser beider Wege führen. 

Dann öffnen sich die Türen des Zuges, wir steigen ein und verabschieden uns mit einem Lächeln und einem herzlichen "Doviđenja" voneinander. 

Solche Begegnungen passieren selten, wenn wir zu zweit oder in Gruppen verreisen. Sie sind meist weder tiefgründig noch besonders bedeutsam. Aber mit jedem neuen Menschen, dessen Leben das unsere für ein paar Augenblick berührt,  erweitert sich unser Horizont. In Summe sind die vielen unscheinbaren Begegnungen, die das Reisen allein uns ermöglicht, ein großes Geschenk.


# 6 Intensiver wahrnehmen

Es ist noch früh, der Strand gehört mir allein. Die Wellen plätschern leise vor sich hin. Während nach meinem kurzen Morgenschwimmen die Sonne die Wassertropfen auf meiner Haut trocknet, lässt sich ein wunderschöner schwarz-weißer Schmetterling auf dem Felsen vor mir nieder. 

Würde ich diesen Moment so intensiv erleben, läge ein anderer Mensch neben mir? Würde ich mich so sehr mit der Seele des sanften Flügelwesens verbinden können, würde dieser Mensch auf es zeigen und sagen: "Kuck mal, was für ein schöner Falter!"

Vermutlich nicht. 

Allein zu verreisen verändert unsere Wahrnehmung. Es macht sie unmittelbarer und intensiver. Sie gehört ganz uns. 

Manchmal ist es schön, solche Momente zu teilen. 

Aber oft entfaltet sich ihr Zauber nur dann, wenn wir sie ganz für uns haben.

“Reisen – es lässt dich sprachlos, dann verwandelt es dich in einen Geschichtenerzähler.”
– Ibn Battuta


ALLEIN ZU VERREISEN MACHT UNSERE WAHRNEHMUNG UNMITTELBARER UND INTENSIVER. DER MOMENT GEHÖRT GANZ UNS, UND SEIN ZAUBER KANN SICH ENTFALTEN. 



# 7 Sich selbst die beste Freundin sein

Ich liebe es, ein neues Hotelzimmer oder ein airbnb-Apartment zu betreten. Es wird mein Kokon sein für die nächsten paar Tage. Hier bin ICH mit MIR. Ein bisschen fühlt sich das wie ein Mutterleib an. Mit geübten Handgriffen nehme ich achtsam diesen Raum für mich ein. Die Airpods kommen auf den Nachttisch, das Nasenspül-Kännchen ins Badezimmer, meine geliebte herzförmige Plüsch-Wärmflasche liegt einladend auf dem Bett - selbst bei Sommertemperaturen. Mittlerweile weiß ich, was ich brauche, um mich zuhause, geborgen und gut umsorgt zu fühlen. 

Wenn wir allein auf Reisen sind, können wir üben, uns selbst die beste Freundin zu sein. Wir lernen, uns selbst zu trösten, Mut zuzusprechen, uns zu motivieren, uns zu lenken und zu regulieren. Viele der sozialen Kontakte, die uns ansonsten stabilisieren, fallen weg - auch wenn Facetime, Zoom & Co es heute einfacher machen, in Verbindung zu bleiben. 

Indem wir lernen, uns selbst mit Achtung, Respekt, Freundlichkeit und bedingungsloser Liebe zu begegnen, setzen wir dieselben Standards auch für unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Und da wir uns selbst die beste Freundin sind, gibt es keine Notwendigkeit mehr, Menschen in unserem Leben zu tolerieren, die diesen Standards nicht entsprechen. 


Klein beginnen

Vor nicht allzu langer Zeit war es für die meisten Frauen ungewöhnlich - wenn nicht sogar unmöglich - alleine zu verreisen. Bis auf wenige Pionierinnen waren sie darauf angewiesen, Begleitung zu haben, wenn sie sich in die Welt hinaus wagen wollten. 

Heute ist das zum Glück anders - und ich empfehle jeder Frau, zumindest EINMAL diese Erfahrung gemacht zu haben!

Und keine Sorge, es muss nicht gleich eine Reise um die Welt sein. Viele meiner Klientinnen, die die Sehnsucht nach Freiheit und Autonomie in sich tragen, beginnen mit kurzen Wochenend-Trips, ehe sie sich länger und weiter hinaus trauen. Mit jeder dieser Erfahrungen wachsen unsere Selbstsicherheit und unser Mut - und unser Möglichkeitenraum erweitert sich. 

“Zögere nie, weit fortzugehen, hinter alle Meere, alle Grenzen, alle Länder, allen Glaubens.”
– Amin Maalouf


Zu zweit allein

Und was, wenn du im Moment wirklich nicht allein verreisen kannst? Dann schenk dir trotzdem Momente köstlicher Freiheit! Auch wenn du mit Partner*in, Familie oder einer Gruppe unterwegs bist, kannst du für ein paar Stunden oder einen Tag allein losziehen. Für meinen Liebsten und mich ist es eine Selbstverständlichkeit, einander diese Freiheit zu schenken, wenn wir gemeinsam verreisen. Sogar auf unserer Hochzeitsreise haben wir den einen oder anderen Tag getrennt voneinander verbracht. Wie schön ist es, danach Erfahrungen auszutauschen und die Zeit zu zweit umso mehr zu genießen!

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Buchtipps und Ressourcen:

  • Doris Dörrie: Die Heldin reist
  • Heike Winnemuth: Das große LOS
  • Cheryl Strayed: Der große Trip. Tausend Meilen durch die Wildnis zu mir selbst.
  • Lauren Elkin: Flâneuse: Frauen erobern die Stadt
  • Elizabeth Gilbert: Eat Pray Love
  • Ute Kranz: Brave Girl
  • Katrin Zita: Die Kunst, allein zu reisen
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  • Ja ja jaaaah!
    Ich bin mit Anfang 30 zum ersten Mal alleine verreist, mit dem Rucksack zweieinhalb Wochen durch Schottland, außer Hin- und Rückflug nichts vorgebucht. Die Magen-Waschmaschine hatte ich auf dem Hinflug auch. Damals war ich in einer Beziehung mit einem Mann, der immer eine Idee schneller unterwegs war als ich – was für mich wahnsinnig anstrengend war. Bei meinen Wanderungen alleine konnte ich endlich MEIN Tempo finden – und staunte, wie weit ich gehen kann (im wörtlichen wie im übertragenen Sinne), wenn ich es in meinem Tempo tue! Das war für mich eine life-changing experience… und bis heute eine meiner schönsten Reisen.
    Ich kann mir mein Leben auch nicht vorstellen ohne solche Auszeiten all-ein mit mir selber! Kann alles unterschreiben, was Du zum Alleinereisen sagst – und bin schon neugierig auf das, was Du bei Deiner „big journey“ einsammeln und teilen wirst!

    • Mmmmhhh so köstliche Erinnerungen! Manchmal muss frau wirklich einfach allein losziehen…

      Ich find’s gerade super interessant – in meinen Beziehungen bin normalerweise ICH diejenige, die um ein, zwei Ideen schneller ist als die anderen .. spannend, das mal aus der anderen Perspektive zu betrachten! Weil’s ja nicht unbedingt um SCHNELL geht, sondern um WEIT … so wie du schreibst, liebe Ute 💞

  • Liebe Laya
    Danke für das Goldstück – wieder einmal so passend.
    Gesundheitlich gerade sehr am Limit, habe ich doch gerade gestern meine Selbstheilungskräfte aktiviert, um einfach mal einen Tagestrip in eine andere Stadt zu machen. Raus aus meiner Bubble.
    Es tat sooo gut, ich fühlte mich so lebendig und welch Wunder, ich schaffte es sogar etwas in der Stadt herumzuschlendern, ohne gleich Schmerzen zu bekommen. Wunderschöne Erfahrung.

    • Yay, wie wunderbar, liebe Evelin – raus aus der Bubble und rein in die pure LEBENDIGKEIT!

      Das kann uns so sehr inspirieren und beleben, dass Sorgen und Schmerzen in den Hintergrund treten….

      Wie schön, dass du dir diese Erfahrung geschenkt hast 💞

  • ….und mir fällt dazu noch ein :“Die Heldin reist“ von Doris Dõrrie….😉…😊wundervoll, wie Du uns dieses Thema näherbringst, in all seinen Facetten…..liebe Laya…..dieser LeseGenuß weckt die ReiseLust…..danke, daß Du uns mitnimmst und teilhaben läß an Deinen Abenteuern…..ich freu mich schon sehr, davon zu lesen…..🎈💖🎉🙌
    Von Herzen,
    Dagmar 🍃🌸✈

    • Oh wow, danke für den Tipp, liebe Dagmar! Das Buch kannte ich noch gar nicht – kommt sofort auf meinen SUB (Stapel ungelesener Bücher) – und auf die Ressourcenliste!

      Da fällt mir auch gleich noch eines ein: „Das große Los“ von Heike Winnemuth – auch ein großartiges und inspirierendes Buch!

      Aaaaaaalles Liebe aus der südlichen Sonne 🏝
      Laya

  • Ich bin alleine mit einem 30kg Rucksack nach Asien aufgebrochen, war Reise-unerfahren, unvorbereitet, wollte nur weg – weg aus einer Beziehung, weg aus meinem damaligen Leben. ABER dich selbst hast du immer mit dabei, egal, wie weit du reist.
    Ich lernte online-check in, lernte, mich auf englisch durchzuschlagen, lernte den Marktfrauen keine Versprechen „maybe tomorrow“ zu geben, denn die wussten das morgen noch :-).
    Es war schwer. Es war anstrengend. Ich fühlte mich einsam – trotz der unzähligen Begegnungen, der vielen Menschen, die ich kennen lernte.
    Ich änderte meinen Reiseplan, kam von Bali nach Lombock und über Singapur nach Sri Lanka. Dort verbrachte ich eine Woche in einem Buddhistischem Kloster und fand mich. Der Rest war leicht. Frei. Und Tränen kullerten über meine Wangen, als am Münchner Flughafen alle drei Töchter auf mich warteten.

    • Das ist wahr! Uns selbst haben wir immer im Gepäck 😉

      Am meisten beeindrucken mich die 30 Kilo. Mir waren die 12 beim Pilgern schon mehr als genug! Was hast du bloß alles mitgeschleppt?😅

      Und ja, so habe ich es auch erlebt – oft muss es so richtig schwer sein, bevor es leicht werden kann … 💓

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