Matcha Cotta auf Rhabarber-Erdbeer-Spiegel mit Cashew-Crumble

Jun 18, 2018

Ich kann’s einfach nicht lassen. Ich muss. Es geht nicht anders.

Kaum esse ich irgendwo etwas spannendes Neues, muss ich es abwandeln, veganisieren, ent-zuckern und pimpen.

So auch neulich. Danke an dieser Stelle an das Küchenteam des Anton im Linzer Musiktheater für die Inspiration – euer Matcha Cotta ist ein Traum!

Meine Variante steht dem, das wage ich ohne falschen Stolz zu behaupten, in nichts nach, kommt aber ohne Schlagobers, Gelatine und konventionellen Zucker aus.

Im Grunde ist dieses belebende Dessert ganz schnell zubereitet – nur fürs Einweichen der Cashewkerne und fürs Kühlstellen solltest du etwas Zeit einplanen!

~ ZUTATEN für 4 – 6 Portionen

250 g Cashewkerne
1 EL gemahlene Flohsamenschalen
1 Stange Rhabarber
1 Schale Erdbeeren
1 Zitrone
4 EL Birkenzucker
1/2 TL Matcha Pulver
frische Minzeblättchen

~ ZUBEREITUNG:
  • Leg ein paar Cashew-Kerne für das Crumble beiseite, den Rest lässt du etwa eine Stunde in Wasser einweichen. Die Flohsamenschalen rühst du in etwa 300 ml Wasser ein. Schwuppdiwupp entsteht eine zähe, pappige Masse. Aber übertreib es nicht mit den Flohsamenschalen! Sonst wir dein Matcha Cotta zu Beton 🙂

 

  • Nun kommen die Cashews (ohne Einweichwasser), der Flohsamen-Glibber, der Saft einer halben Zitrone, die Hälfte des  Birkenzuckers und das Matcha-Pulver gemeinsam in den Hochleistungsmixer. Der darf sich dann ordentlich anstrengen, um alles zu einer homogenen Masse zu verrühren. Hilf ihm bei Bedarf, indem du etwas Wasser oder mehr Zitronensaft hinzufügst!

 

  • Dann füllst du die Masse in kleine Förmchen und stellst sie für mindestens zwei Stunden kalt.

 

  • In der Zwischenzeit schnippelst du den Rhabarber klein und lässt ihn mit etwas Wasser, dem restlichen Zitronensaft und einem Esslöffel Birkenzucker so lange köcheln, bis er weich ist und trotzdem noch Biss hat. Die Erdbeeren schneidest du ebenfalls in kleine Stücke und gibst sie zum Rhabarber. Dann dürfen die heißen Früchtchen wieder abkühlen.

 

  • Für das Crumble hackst du die Cashew-Kerne klein und röstest sie in einer Pfanne ohne Öl vorsichtig an. Dann gibst du den restlichen Birkenzucker hinzu und lässt ihn gemeinsam mit den Cashews karamellisieren. Zum Schluss streust du eine Prise Matcha Pulver über das Crumble und lässt es abkühlen.

 

Und nun kommt der große Moment, in dem sich all diese Herrlichkeiten auf einem schicken Desserteller vereinen! Du stürzt das Matcha Cotta aus den Förmchen, erlaubst dem Erdbeer-Rhabarber-Kompott, sich anmutig darum zu verteilen, streust das Cashew-Crumble darauf und krönst diese Komposition mit einem eleganten Minzeblättchen.

Jetzt nur noch ein Glas Prosecco oder eine Tasse guter Espresso und nette Gesellschaft dazu – fertig ist der Himmel auf Erden …

Lasst es euch schmecken, ihr Lieben!

Big, wild love

Laya

PS: Das Foto ist NICHT deshalb so unscharf, weil ich schon beim Zubereiten Prosecco getrunken habe! Neinneinneinnein, so etwas würde ich niiiieeemals tun!

Anregend wie der erste Schluck Kaffee.
Wohltuend wie die Morgensonne.
Nährend wie eine Umarmung.
 

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