Pimp your coffee! Schwarzes Gold á la Ayurveda

Feb 27, 2018

Was ich am Ayurveda besonders schätze, ist sein Pragmatismus. Die östliche “Wissenschaft vom Leben”  kommt ohne Dogmen aus und sieht jeden Menschen als Ganzes. So mag ich das!

Ob Kaffeeschlürfen aus Sicht des Ayurveda für dich günstig oder eher ungünstig ist, ist eine Typfrage. Kaffee erhöht Vata und Pitta. Das bedeutet, dass Menschen diesen Typs bezüglich Kaffee lieber nicht über die Stränge schlagen sollten, wenn sie nicht mit einem überreizten Nervensystem und einem verkrampften und übersäuerten Magen dafür bezahlen möchten. Kapha hingegen wird durch Kaffeegenuss reduziert. Bei Trägheit, Müdigkeit und Verschleimung kann eine Tasse schwarzes Gold Wunder wirken!

Kurzfristig wirkt Kaffee als Digestiv, das heißt, er hilft der Verdauung auf die Sprünge, deshalb fühlt es sich für uns so gut an, nach dem Essen eine Tasse Kaffee zu trinken. Langfristig kann zu viel Kaffeekonsum aber sogar zu Verstopfung führen, weil er austrocknend wirkt.

Da ich Kaffee einfach liebe, stelle ich mir nicht die Frage, ob Kaffee oder nicht, sondern: Wieviel, wann und wie, damit er möglichst gut verträglich ist und keinen Schaden in meinem Körper anrichtet?

Darum trinke ich …

Kaffee mit Zimt und … Butter!

Na schön, nicht wirklich mit Butter, sondern mit Ghee, also geklärter Butter, aka Butterschmalz. Diesem Zaubermittel werden im Ayurveda vielfältige heilsame und reinigende Wirkungen nachgesagt, und es mildert die unerwünschten Nebeneffekte von Kaffee (dieser Tipp stammt aus dem Buch Sex, Love and Dharma des Ayurveda-Experten Simon Chokoisky).

Um Kaffee verträglicher zu machen, füge ich zuerst je eine Prise Zimt und Kardamom hinzu, denn wärmende Gewürze wirken den ungünstigen Effekten dieses kühlenden und bitteren Getränks entgegen.  Dann kommt noch ein halber Teelöffel Ghee in die Tasse, und schließlich ein Häubchen geschäumte Hafermilch obendrauf. Schwarzes Gold á la Ayurveda also!

Auch Ingwer, schwarzer Pfeffer, Sternanis und Koriander sind übrigens herrliche Gewürze, mit denen du deinen Kaffee pimpen kannst!

 

Ein gutes Tässchen zur richtigen Zeit

In der Kapha-Zeit, ca. von 6 bis 10 Uhr morgens, kann Kaffee uns helfen, die natürliche morgendliche Trägheit zu überwinden. Später trinke ich in der Regel keinen Kaffee mehr, auf jeden Fall nicht mehr nach 15 Uhr, denn erfahrungsgemäß bringt das meinen Wach- und Schlafrhythmus gehörig durcheinander. Falls ich am Nachmittag doch mal einen kleinen Energiekick brauche, dann greife ich zu Kakao mit Guarana. Oder noch besser: Ich mache eine Atem-Snack-Pause 🙂

Günstig ist es auch, Kaffee zum oder nach dem Essen zu genießen. Nur Kapha-Typen dürfen ihn auch mal auf nüchternen Magen schlürfen!

 

Kaffee als Genuss-Ritual

Kaffee bedeutet nur dann Genuss für mich, wenn ich Zeit dafür habe. Ich liebe es, Löffel für Löffel Milchschaum zu schlecken, und jeden Schluck meines geliebten Heißgetränkes bewusst zu genießen.

Deshalb habe ich es mir abgewöhnt, am Schreibtisch neben der Arbeit oder irgendwie zwischendurch Kaffee zu trinken. Wenn schon, dann nehme ich mir Zeit für eine gute Tasse schwarzes Gold, zuhause oder im Café.

Mein Kaffee-Konsum ist außerdem ein guter Indikator, wie es um meinen Energiehaushalt und meinen gesunden Lebensstil steht. Habe ich das Gefühl, ohne Kaffee nicht mehr durch den Tag zu kommen, dann ist es Zeit, wieder mehr auf ausreichend Schlaf, Entspannung, Bewegung und  einen gesunden Rhythmus zu achten.

Aber so lange ich mich diesbezüglich gut in Balance fühle, bin und bleibe ich leidenschaftliche CAFFEINE QUEEN.

Viel Freude mit deinem Genuss-Kaffee!

Big, wild love,

Laya

Mehr Info über Kaffee aus Sicht des Ayurveda findest du hier.

Anregend wie der erste Schluck Kaffee.
Wohltuend wie die Morgensonne.
Nährend wie eine Umarmung.
 

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