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7 Tipps für dein Rauhnachts-Tagebuch 

 Dezember 16, 2021

Menschen, die regelmäßig schreiben, sind gesünder und glücklicher als der Durchschnitt. 

Menschen, die ein Rauhnachts-Tagebuch schreiben, dürfen sich davon aber sogar noch viel mehr erwarten!

Denn: Während der Rauhnächte kannst du mit Stift und Papier zur Schöpferin der eigenen Zukunft werden - vorausgesetzt, du weißt, wie.

Meine sieben Tipps für dein Rauhnachts-Tagebuch helfen dir dabei. Manche dieser Tipps gelten für Journaling im Allgemeinen, manche beziehen sich speziell auf das Schreiben während der Rauhnachtszeit.  Viel Vergnügen!


# 1 Individuell und kreativ

Welches Journal du wählst, sagt viel darüber aus, wohin deine Reise gehen wird. Vermeide es, in dein "normales" Tagebuch zu schreiben, falls du ein solches hast. Verwende auf jeden Fall ein funkelnagelneues Journal, Notizbuch oder Heft - und wähle etwas Besonderes!

Das bedeutet nicht, dass dein Rauhnachts-Tagebuch unbedingt teuer sein muss. Du kannst ein schlichte sSchreibheft verwenden und es individuell gestalten, indem du zum Beispiel Bilder aus Zeitschriften, etc. auf den Umschlag klebst (ich persönlich mache das seit einigen Jahren so, und allein dadurch tauche ich tief in die magische Atmosphäre der Rauhnächte ein).

Sei kreativ und folge deinem inneren Wissen! 

So sieht mein Rauhnachts-Tagebuch dieses Jahr aus ... viel Glitzer, viel Freiheit, viel Weite, und Raum für neue Träume! 


# 2 Leere Seiten, nicht zu klein

Generell gilt fürs Journaling: Wähle ein nicht zu kleines Format. A5 ist das Mindeste, größer ist noch besser!  Um dich auf dem Papier entfalten zu könne, solltest du möglichst viel Platz haben. Das bedeutet auch: Keine Linien, keine Karos!

Blanke Seiten sind optimal, denn sie erlauben dir maximale Gestaltungsfreiheit. Du kannst deine Seite zum Beispiel auch mal im Querformat verwenden oder überhaupt "schräg", in Spiralen oder Wellen oder Clustern schreiben, oder zeichnen, kritzeln, doodeln....

Einige meiner Klient*innen und Teilnehmer*innen schwören auf "dotted" Journals. Ich persönlich verwende diese zwar für mein Bullet Journal, aber wenn es um die Seelen-Ebene des Schreibens geht, bevorzuge ich leere Seiten ohne jegliche Vorgabe.

Und noch ein Tipp: Schreib mit Füllfeder, Rollerpen, Gelschreiber oder Ähnlichem; mit diesen Stiften ist es viel einfacher, in den Schreib-Flow zu finden als mit einem Kugelschreiber! 


# 3 Dein "Sacred Space"

Kreiere für deine innigen Rendezvous mit dir selbst und deinem Rauhnachts-Tagebuch einen "Sacred Space". Das kann dein Schreibtisch sein, ein Lümmel-Sessel, der Küchentisch, dein Meditationskissen oder ein anderer Ort. Wichtig ist, dass du diesen Platz so gestaltest, dass dein Unbewusstes merkt: Aha, hier findet etwas Besonderes statt! Das hier ist jetzt wichtig! 

Du kannst eine Rauhnachts-Kerze anzünden oder einen harmonischen Duft versprühen. Du kannst leise, ruhige Musik hören oder eine Tasse Tee zubereiten. Du kannst deinen "Sacred Space" mit Symbolen, Bildern, Fotos oder Naturmaterialien dekorieren. Auch hier gilt: Mach dein Eigenes daraus!

Dich täglich an diesem Ort niederzulassen bewirkt bereits Vieles. Die Atmosphäre in dich aufzunehmen und dir bewusst Raum für diese stillen und empfänglichen Momente jenseits von Trubel und Pflichten zu nehmen, ist unendlich wertvoll in dieser "Zeit zwischen den Jahren".

Aber was ist, wenn du während der Rauhnächte nicht immer am selben Ort bist, wenn du Familie oder Freunde besuchst?

Kein Problem! Nimm deinen "Sacred Space" einfach symbolisch mit  - in Form deiner Rauhnachts-Kerze, eines Symbols, deiner Lieblings-Teetasse, etc.


# 4 Das "Wie" ist wichtiger als das "Wie lange"

Oft fragen mich die Teilnehmer*innen meiner Rauhnachtsprogramme, wie viel Zeit sie täglich fürs Schreiben einplanen sollen. Ich verstehe diese Frage - aber sie ist Ausdruck einer alten gesellschaftlichen Programmierung. Viele von uns glauben noch immer, "mehr Zeit" sei gleichbedeutend mit "besser". Dabei kommt es viel mehr auf das "Wie" an! 

Wie achtsam bist du, wie bewusst? Kannst du ungestört sein und Ablenkungen vermeiden, zum Beispiel indem du dein Handy ausschaltest und deine Lieben darüber informierst, dass du Zeit und Raum für dich brauchst? 

Kannst du empfänglich sein für den Moment und für die Botschaften aus der Zukunft, die dich erreichen wollen - ohne deine eigenen Gedanken dazwischentreten zu lassen? 

DAS ist entscheidend.

Manche Teilnehmer*innen nehmen sich jeden Tag viel Zeit für ihr Rauhnachts-Tagebuch. Bei manchen schwankt es, je nachdem, was am jeweiligen Tag gerade dran ist. Bei manchen muss es kurz und knackig gehen, zum Beispiel weil sie kleine Kinder haben oder zwischen den Feiertagen arbeiten. 

Das Wichtigste während der Rauhnächte ist, mit dem Flow des eigenen Lebens Verbindung aufzunehmen, mit der eigenen Essenz, und aus dieser Verbundenheit heraus Zukunft zu gestalten. Fixe Vorstellungen und Zeitpläne sind dafür eher hinderlich. 

Gleichzeitig braucht es ein gewisses Maß an Selbstdisziplin, um jeden Tag ein Date mit sich selbst zu zelebrieren - und sei es nur für zehn Minuten. Die Mischung macht's!

Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem du die hundertprozentige Verantwortung über dein Leben übernimmst.
~ Dante Alighieri


# 5 Das richtige System

Einfach nur drauf los zu schreiben - über deine Gedanken, Träume, Erlebnisse und Wahrnehmungen - ist allein schon sinnvoll, denn zu schreiben wirkt fast immer positiv.

Wenn du aber mit deinem Rauhnachts-Tagebuch wirklich Zukunft kreieren willst, dann brauchst du ein System. Dafür gibt es verschiedene Ansätze, und in unterschiedlichen Büchern findet man dementsprechend  widersprüchliche Aussage - klar, die Rauhnächte sind ja keine "exakte Wissenschaft".  

Deshalb ist "Was ist richtig?" nicht die entscheidende Frage; vielmehr können wir und fragen: "Was funktioniert?"

Das System, das ich über die Jahre entwickelt habe und das für mich und meine Teilnehmer*innen bestens funktioniert, sieht so aus: 

Rauhnächte und Monate

Mit jeder der zwölf Rauhnächte ist ein Monat des neuen Jahres assoziiert. Ich notiere also genau, was ich in der jeweiligen Nacht geträumt und was ich untertags erlebt und wahrgenommen habe; ich halte auf dem Papier fest, was meine Intuition mir zugeflüstert hat  - und was mein Herz sich für das jeweilige Monat wünscht. 

Schwellentage und ihre Bedeutung

Worüber ich an den Schwellentagen schreibe, ist auf ihre jeweilige Qualität abgestimmt; zur Wintersonnenwende geht es darum, die Schatten zu integrieren und in Licht zu transformieren; am Weihnachtstag darum, Beziehungen zu heilen und Frieden zu schließen. Am letzten Tag des alten Jahres ist das große Loslassen angesagt, und am ersten Tag des neuen geht es darum, bewusst eine neue Richtung einzuschlagen. 

Der Tag der Vision

Am Dreikönigstag schließt sich das magische Fenster der Rauhnächte. Deshalb nehme ich mir am 6. Januar viel Zeit für meine Vision. Was ich an diesem Tag in meine innere Arbeit "investiere", indem ich Samen säe und Weichen stelle, kehrt im Laufe des Jahres vervielfacht als Frucht  zu mir zurück. 
Ganz wichtig ist für mich an diesem Tag, mich mit der numerologischen Qualität des neuen Jahres auseinanderzusetzen - mit meiner persönlichen und mit der universellen. 

DIE SAMEN, die ich WÄHReND DER RAUHNÄCHTE säe, kommen im laufe des jahres VERVIELFACHT als Frucht zu mir zurück. 



Ausrichtung an Glücksprinzipien

An den übrigen Tagen richte ich meine Tagebuch-Einträge an den Glücksprinzipien der Positiven Psychologie aus. So programmiere ich mein Denken neu und "bringe meinem Gehirn das Glück bei", wie es kürzlich eine meiner Klientinnen wundervoll ausgedrückt hat; statt Ängsten, Selbstzweifel, Pessimismus und Opfer-Gefühlen kreiere ich Freude, Dankbarkeit, Selbstbewusstsein, Selbstbestimmtheit, Optimismus, Klarheit und Erfolg. 

Am 21. Dezember startet 

RAUHNÄCHTE 2.0 - MAGIE TRIFFT WIRKUNG!

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# 6 Keine Angst vor Negativität!

Positive Psychologie ist jedoch keine "Happyology", und das alles bedeutet nicht, dass wir eine rosarote Brille aufsetzen müssen, um glücklich zu sein (ganz im Gegenteil - Stichwort "toxische Positivität"). Die schwierigen Seiten des Lebens anzuerkennen ist wichtig - und genauso wichtig ist es, sie zu nutzen, um stärker, mutiger und klarer zu werden, statt in Hilflosigkeit oder Opfer-Haltung zu rutschen!

Schlechte Träume, unangenehme Erlebnisse und Begegnungen, schmerzhafte Gefühle, Krankheit oder Schmerzen während der Rauhnächte sind nichts, wovor wir uns fürchten müssen. 

Es ist nicht so, dass sich im Laufe des Jahres alles eins zu sein so ereignen wird, wie wir es während der Rauhnächte erlebt haben. Unsere Wahrnehmungen während dieser magischen Zeit geben uns Hinweise darauf, welche Lern- und Entwicklungsaufgaben auf uns warten; welche Botschaften aus dem Inneren wir empfangen, zeigt uns, wie wir diese Herausforderungen meistern können. 

Oft werden uns unsere negativen Gedankenmuster und emotionalen Verstrickungen erst beim Schreiben bewusst - zuvor wirken sie im Unbewussten, ohne dass wir es bemerken. 

Dieses Bewusstmachen alleine genügt oft schon, damit etwas in Bewegung kommen und sich verändern kann. 

Deshalb ist Schreiben um so viel wirkungsvoller als "Nachdenken". Auf dem Papier gerinnen unsere Gedanken zu Zeichen, Wörtern, Sätzen ... und uns wird bewusst, womit wir uns blockieren und welche Knoten es zu lösen gilt!

 

Im Schmerz von gestern liegt die Kraft von heute.  
~ Paulo Coelho


# 7 Und während des Jahres?

Oft werde ich gefragt, wie wir das Rauhnachts-Tagebuch während des Jahres nutzen können. Darauf gibt es mehr als eine Antwort. 

Erstens können wir es als Kompass benutzen, zum Beispiel indem wir zu Beginn jedes Monats nachlesen, was wir in der jeweiligen Rauhnacht geträumt und am entsprechenden Tag erlebt haben - und was wir uns für diesen Monat gewünscht haben. 

Zweitens sind die Affirmationen, Energie-Worte und Kraft-Texte, die während der Rauhnächte entstanden sind, ein großartiger Anker für jene Zeiten, in denen uns Selbstzweifel und Ängste plagen oder wir das Gefühl haben, unsere Klarheit und unseren Fokus verloren zu haben. Vor allem die Vision, die wir am 6. Januar zu Papier gebracht haben, hilft uns, uns immer wieder daran zu erinnern, was für uns wirklich wichtig ist - besonders dann, wenn wir vor einer Entscheidung stehen. 

Drittens können wir natürlich auch während des Jahres ins Rauhnachts-Tagebuch schreiben! Ich persönlich nutze es für ein spezielles Selbstcoaching-Tool, mit dem ich mich regelmäßig auf meine Ziele ausrichte, wenn der Trubel des Lebens über mich hereinbricht!

Ein neues Jahr erwartet uns, wie ein Kapitel in einem Buch, das darauf wartet, geschrieben zu werden. Wir können diese Geschichte mitschreiben, indem wir uns Ziele setzen.
~ Melody Beattie


Für mich ist Schreiben der erste Schritt der Manifestation. Nicht alles liegt in meiner Hand - aber ich kann im Tanz mit dem Leben kreieren und gestalten. Ausgerichtet UND flexibel. Entschlossen UND hingebungsvoll. Tatkräftig UND empfänglich. 

Mein Rauhnachts-Tagebuch hilft mir dabei. 

Übrigens: Ich bin eine leidenschaftliche Sammlerin von köstlichen Worten - auch in Fremdsprachen, denn nicht alles lässt sich ins Deutsche übersetzen. 

Kürzlich ist mir das griechische Wort "Meraki" in die Hände gefallen. Meraki bedeutet, etwas mit Seele, Kreativität und Liebe zu tun; es bedeutet, ein Stück von sich selbst in das, was wir in die Welt bringen, hinein zu geben.

Schon bevor ich wusste, dass dieses herrliche Wort existiert, habe ich meine Arbeit immer  nach dem Meraki-Prinzip ausgerichtet (und nach und nach alles losgelassen, was ich ohne Meraki getan habe). 

Beim Rauhnachts-Tagebuch ist es genauso. Nicht, wie viel Zeit du damit verbringst und ob alles perfekt ist, zählt, sondern viel mehr, wie viel du von dir selbst hineingibst.

Buchtipps und Ressourcen:

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