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21 Dinge, die 2021 mich gelehrt hat 

 Dezember 24, 2021

Wenn ich für mein 2021 eine Kapitelüberschrift wählen müsste, dann wäre es "Die befreite Frau". 

Zu dieser Befreiung gehörten natürlich jeeeeeede Menge Lebenslektionen, Einsichten und Ahas. 

21 der wichtigsten teile ich heute mit dir! 


# 1 Je unbehaglicher, desto besser 

Was ist der Preis für innere Freiheit? 

Genau! Uns Situationen auszusetzen, in denen wir uns höchst unbehaglich fühlen, und die uns aus unserer viel besungenen Komfortzone katapultieren. 

In solche Situationen habe ich mich 2021 ständig begeben - mit voller Absicht. Und es ist wahr: Jenseits des Unbehagens wartet sie auf uns, die köstliche innere Freiheit!

Je öfter wir uns pro-aktiv dafür entscheiden, desto einfacher wird es. Mit jedem Mal, bei dem wir auf der anderen Seite des Nadelöhrs wieder auftauchen und feststellen:  "Ja, es war unangenehm, aber ich habe überlebt",  werden wir furchtloser. 

Unbehaglich bleibt es. Aber wir können das Unbehagen feiern, statt ihm auszuweichen. Und wir können uns selbst feiern - für unseren Mut, im Vollkontakt mit dem Leben zu tanzen, statt es zu verschlafen.

"Etwas zu wagen bedeutet, vorübergehend den festen Halt zu verlieren. Nichts zu wagen bedeutet, sich selbst zu verlieren."
~ Søren Kierkegaard


# 2 Manche Babys sind Elefanten ...

... manche sogar noch größere Tiere. 

Elefantenkühe tragen ihre Babys zwei Jahre lang im Bauch herum, bevor sie sie gebären. 

Manche unserer Träume, Visionen und Projekte brauchen sogar noch länger, um das Licht der Welt zu erblicken. 

Die Vision eines nomadischen Lebensstils, bei dem ich überall auf der Welt arbeiten kann, trage ich schon seit 2013 mit mir herum. Die Idee einer Online-Akademie ebenfalls schon mehrere Jahre. Beide wurden 2021 geboren. Beide sind Prachtbabys - und die langen Schwangerschaften hatten schon ihren Sinn. 


#3 Nicht ohne meine Seelenschwestern

Ich wusste es schon zuvor, aber 2021 hat es mir nochmal eindrücklich gezeigt: Ein pralles, saftiges Frauenleben geht nicht ohne Seelenschwestern. 

Eine Seelenschwester ist etwas anderes als eine Freundin. 

Eine Seelenschwester blickt dir in die Augen und sieht den Urgrund deines Seins.


# 4 Dein Ding zu machen ist gesünder als der grünste Smoothie

Es gab Jahre, in denen ich mich sehr viel mit Ernährung beschäftigt und sehr konsequent gesund gegessen habe. Trotzdem war mein Energielevel oft niedrig, meine Verdauung schnell aus dem Gleichgewicht und ich hatte regelmäßig Migräne.

Seit ich genau mein Ding mache, ist Ernährung für mich zur  Nebensache geworden; ich esse entspannt einigermaßen gesund, aber ich mache mir keine Gedanken mehr darüber.  

Und rate mal! 

Keine Migräne mehr, unendlich viel Energie und optimale Verdauung. Alles im Gleichgewicht - weil es jetzt ein starkes Zentrum gibt. 

(Ich glaube allerdings, dass es notwendig sein kann, unser Körper-Geist-Seele-System über Ernährung und andere Lebensstil-Faktoren in einen halbwegs ausgewogenen Zustand zu bringen, bevor wir uns überhaupt damit auseinandersetzen können, was denn nun unser Ding ist.

Und: Es könnte durchaus sein, dass Ernährung DEIN DING ist!)


# 5 Vielleicht sind wir nie ganz "durch" 

Meine Eltern waren beide hochgradig kriegstraumatisiert, und ich habe ihre Traumata teilweise geerbt. Während meiner frühen Kindheit gab es ebenfalls schwerwiegende Trauma-Erfahrungen. 

Ich weiß nicht, wie viele hundert Stunden und tausende Euros ich in Therapien investiert habe, um all das aus meinem System zu lösen - jedenfalls hat es sich gelohnt. Heute fühle ich mich heil und ganz. 

Und dennoch.

Dennoch gibt es Rückstände. 

Dennoch werden vereinzelt alte Angstzustände getriggert, und mein Nervensystem gerät in Aufruhr. 

Nicht mehr häufig. Nicht mehr so intensiv. Aber doch. 

Ich bin damit in Frieden. Es ist in Ordnung, dieses Thema nie ganz "loszuwerden". 

Es gehört genauso zu mir wie meine blauen Augen, mein verrücktes Lachen und mein Wissensdurst. Ich bin so vieles - und DAS eben auch. Was natürlich nicht bedeutet, dass ich mich darüber definiere oder mein Leben davon bestimmen lasse! 


# 6 "The pen is mightier than the pill"

Klar, das predige ich in meiner Arbeit schließlich tagein, tagaus (und es ist wissenschaftlich erwiesen): Wenn wir regelmäßig zu Stift und Papier greifen, brauchen wir weniger Pillen, müssen weniger oft zum Arzt, sind wir seltener depressiv, und so weiter.

Aber Predigen ist etwas anderes als Praktizieren, und so war auch ich nicht immer super-konsequent in meiner Journaling-Praxis. 

Dieses Jahr jedoch habe ich sie auf ein neues Level gebracht, neue Tools kreiert und konsequent angewendet. 

Das Ergebnis? Ich bin mental stärker als je zuvor, habe alle meine Jahresziele erreicht und weiß kristallklar, welches meine nächsten Ziele sind. 

Danke, Schreiben. Danke, Stift und Papier. Und danke, Laya, for walking your talk. 


# 7 Lass dir deine Trauer nicht nehmen! 

Zu Beginn des Jahres habe ich zutiefst darüber getrauert, dass mein süßes kleines Baby plötzlich ein erwachsener Mann war, der bald das Nest verlassen würde. 

"Aber er wird dich doch besuchen!", versuchten Freundinnen mich zu trösten. "Du wirst sehen, eure Beziehung wird sogar noch schöner werden!"

Ich wollte das nicht hören. Ich WOLLTE trauern.

Ich bin eine Frau. Ich bin eine Mutter. Und das bedeutet: Tiefe Trauer gehört zu meinem Leben. 

Als mein Sohn dann tatsächlich auszog, war da nur mehr pure Freude - denn ich hatte meine Trauer-Arbeit bereits getan. 


# 8 Deine Seele weiß alles

Wenn ich in Tagebüchern lese, die zehn oder mehr Jahre alt sind, erkenne ich: 

Etwas in mir hat immer schon alles gewusst. 

Etwas in mir ist gleichzeitig in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft. 

Ich glaube, dieses Etwas ist meine Seele. 

Und wenn ich schreibe, spricht sie zu mir. 


# 9 Na geht doch!

Für manches brauchen wir viele Anläufe, bis es wirklich klappt. 

Mir ging es mit meinen Assistentinnen so. Mit den bisherigen hatte ich wenig Glück - bis auf eine, und bei ihr war von Anfang an klar, dass die Stelle in meinem Unternehmen nur eine Übergangslösung sein würde. 

Natürlich lag das hauptsächlich an mir. Ich hatte keine Erfahrung als Führungskraft und auch keinen klaren Stil. Ich wollte einfach nur Arbeit abgeben, und das möglichst schnell. 

Aber so funktioniert es nicht. 

Also habe ich dazugelernt, mir meine Werte bewusst gemacht, geklärt, wo ich mit meinem Business hinwill, die Stelle in größter Präzision ausgeschrieben und mir sehr viel Zeit für das Auswahlverfahren genommen. 

Und ... all meine Erwartungen wurden übertroffen. Es ist ein pures Vergnügen, mit meiner Assistentin Andrea zusammenzuarbeiten - und kommendes Jahr werden wir ihre Stunden nochmal deutlich erhöhen. Juhu!


# 10 Dance! Dance! Dance!

Ich tanze jetzt täglich (danke, Claudia!). 

Ich tanze alleine.

Ich tanze mit meinem Tribe (danke, Beatrice!).

Ich tanze mit meinem Teilnehmerinnen, sowohl online als auch offline (danke, ihr wunderbaren Frauen!).

Ich tanze wöchentlich in der Waacking-Stunde und lasse mich von meinen beiden blutjungen,  super hippen Trainerinnen inspirieren. 

Tanzen kommt noch vor Sprechen. Jedes kleine Kind tanzt. 

Und wir sollten das auch tun - denn Tanzen ist ein Weg zur Lebendigkeit. Und eine ihrer schönsten Ausdrucksformen. 


# 11 Mut wird belohnt

Es hat mich einen der größten Mutausbrüche meines Lebens gekostet, 2020 mein Yoga-Studio loszulassen. Die Belohnung war noch größer als mein Mut. 

Dieses Jahr haben mein Liebster und ich eine Entscheidung getroffen, die schon seit vielen Jahren im Raum stand, vor der wir aber beide großen Respekt hatten - um nicht zu sagen: Angst. 

Doch nachdem wir Hand in Hand über unsere Schatten gesprungen waren, wurden wir überreich beschenkt.   

"Mut bedeutet, zu wissen, dass es weh tun könnte, und es trotzdem zu tun. Dummheit bedeutet dasselbe. Deshalb ist das Leben so schwierig."
~ Jeremy Goldberg


# 12 Schluss mit Idioten-Loyalität 

Mitgefühl ist großartig, Idioten-Mitgefühl nicht. 

Geduld ist großartig, Idioten-Geduld nicht. 

Loyalität ist großartig, Idioten-Loyalität nicht. 

Ich bin ein loyaler Mensch und das will ich auch sein. Dieses Jahr aber habe ich gelernt, wie sehr meine Loyalität mit Menschen, Projekten oder Ideen mich lähmt, wenn ich nur noch der Loyalität zuliebe loyal bin. 

Jede Stärke wird zur Schwäche, wenn sie nicht ausbalanciert ist. 

"Move on!" ist ab jetzt mein Mantra, wenn ich merke, dass übertriebene Loyalität mich ausbremst. 


# 13 Du schaffst das alleine 

Im Endspurt meines Master-Studiums in London ließ meine Supervisorin mich völlig im Stich. Zuerst war ich verzweifelt. Wütend. Und völlig hilflos. 

Dann aber verwandelte sich all das in ein kraftvoll-trotziges  "Jetzt erst recht!"

Also habe ich meine Master-Thesis trotzdem eingereicht - und mein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen. 

Ich weiß jetzt: Wenn es sein muss, schaffe ich es auch alleine. 


# 14 Du schaffst das nicht alleine

Es war 3 Uhr morgens in einer regnerischen Nacht Anfang 2020. Nach langer Zeit verbrachten mein Liebster und ich endlich wieder einmal einige Luxus-Tage in einem Seehotel. Bis ... ja, bis mich mitten in der Nacht ein Anruf meines Sohnes weckte, der sich krank fühlte. 

Bei Regen in finsterster Nacht mit dem Auto zu fahren ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Heute aber erinnere ich mich mit größter Dankbarkeit an diese Fahrt und denke: HALLELUJA!!!

Denn auf dieser Fahrt fand ich SIE. Oder sie MICH.

Meine Mentorin. 

Um mich wachzuhalten hörte ich Podcasts, in einem von ihnen wurde SIE empfohlen, und dann ergab eines das andere. 

Vor allem ergab sich daraus mein Durchbruch.

Früher wollte ich immer alles alleine herausfinden. Genau deshalb dauerte alles ewig. Zum Glück war ich nun endlich schlau genug, Unterstützung von jemandem anzunehmen, der glaubwürdig verwirklicht hatte, was auch ich verwirklichen wollte. 

Dadurch veränderte sich alles. 

Endlich habe ich verstanden, dass ich meine Lebensvision nicht ohne solche Menschen realisieren kann. 

Zum Glück haben das auch meine Coaching-Klientinnen verstanden. Im Gegensatz zu meinem früheren Ich sind sie schlau genug, sich gleich von Beginn an Unterstützung zu holen. Deshalb verstehen und verwirklichen sie mit meiner Hilfe innerhalb kürzester Zeit , wofür ich selbst früher Jahre gebraucht habe 😉 


# 15 Keine Angst vor Woo-Woo

Es gibt ein paar Dinge in der bunten Self-Help-Bubble, auf die ich ziemlich allergisch bin, und bei Begriffen wie Transformation, Magie, Quanten-Wasauchimmer, Chakra-Business-Healing,  Seelenrückführung & Co bin ich zunehmend skeptisch; eine fundierte wissenschaftliche Basis für meine Arbeit war mir immer wichtig. 

Gleichzeitig hat mir mein eigenes Leben deutlich gezeigt, dass es eine Dimension gibt, die sich mit wissenschaftlichen Methoden nicht erfassen lässt, und dass diese Dimension in mir wirkt, mich führt und mich lehrt. 

Lange Zeit konnte ich diese beiden Welten nicht zusammenbringen. Ich fühlte mich ein Stück weit zerrissen und in meiner Arbeit gehemmt. 

2021 hat mir viele Einsichten darüber geschenkt, dass der Widerspruch nur in meinem Kopf besteht. Unter anderem, weil eine meiner Uni-Professorinnen nicht damit hinter den Berg hielt, dass sie durchaus auch mal zu Reiki greift, wenn sie bei ihren Klient*innen mit evidenz-basierten Methoden nicht weiterkommt. 

Seither habe ich weniger Angst vor Woo-Woo, und mein Coaching ist nochmal um vieles wirksamer geworden.


# 16 Da draußen bläst der Wind

Je sichtbarer ich werde und je mehr Menschen ich mit meiner Arbeit erreiche, desto schärfer bläst mir der Wind ins Gesicht. Ich werde kritisiert, weil ich facebook nutze, weil ich meine Arbeit nicht "selbstlos" (sprich gratis) anbiete, weil ich mich impfen habe lassen, und so weiter. 

Und mir wird klar: Wenn du raus willst in diese Welt, Layakind, wenn du dich zeigen und Stellung beziehen willst, dann wirst du auch Projektions- und Reibungsflächen bieten. 

Challenge accepted!

Ich war schon immer lieber draußen im Wind als drinnen in der warmen Stube...


# 17 Überlass das WIE dem Leben

Viele Menschen wissen nicht, was sie wollen. (Das sagen sie zumindest. In Wirklichkeit wissen sie es natürlich.)

Viele Menschen wissen, was sie wollen, aber nicht, wie sie es erreichen können. 

Deshalb versuchen sie, das WIE herauszufinden, bevor sie in Bewegung kommen. 

Und lähmen sich damit. 

Denn in Wirklichkeit funktioniert es andersherum: Komm in Bewegung, dann findest du das Wie schon heraus! Im Tanz mit dem Leben wird es sich offenbaren. 

2021 hatte ich einige Ziele und Visionen, von denen ich keine Ahnung hatte, wie ich sie verwirklichen sollte. 

Also bin ich einfach mal in Bewegung gekommen. 

Und siehe da: Das WIE hat sich gezeigt. 


# 18 Sogar ICH kann geduldig sein, wenn ...

Ungeduld ist mein dritter Vorname, und nichts geht mir jemals schnell genug. 

Es gibt allerdings Ausnahmen. Ein paar Dinge weiß ich SO sicher, dass es mir leicht fällt, geduldig zu warten, bis ihre Zeit gekommen ist. 

(Der Grat wischen dieser Art von Geduld und Prokrastinieren / Ausreden erfinden / Mit-der-eigenen-Berufung-Verstecken-Spielen ist ein feiner, und nicht immer fällt mir die Unterscheidung leicht.)

Eines der Dinge, dich ich sicher weiß, ist, dass ich noch viele Bücher schreiben werde. Mein letztes erschien 2012, aber seither war Funkstille.

Es war einfach kein Buch "da". 

Jetzt aber will wieder eines von mir ausgebrütet und geboren werden - und ich freue mich sehr auf dieses Baby. 


# 19 Du musst nicht alle Sprachen der Liebe sprechen

Jedes Jahr zu Weihnachten ist es dasselbe: Meine wunderbaren Freund*innen überbringen mir Geschenke - und ich habe keine für sie. 

Habe ich deshalb ein schlechtes Gewissen? 

Nicht mehr. 

Geschenke sind einfach nicht meine  Sprache der Liebe. Auch nicht Kuchen backen, Suppe kochen oder Kinder bespaßen. 

Seit ich ganz genau weiß, worin meine Gaben liegen und was meine Lebensaufgabe ist, fällt es mir viel leichter, MEINE Sprache der Liebe anzuerkennen - und aufzuhören, ALLE Liebessprachen fließend beherrschen zu wollen. 

Es genügt, wenn ich die anderen einigermaßen verstehe. 

In MEINER Sprache aber will ich Meisterschaft erlangen. 


# 20 Auch Yoga-Matten können unnötiger Ballast sein!

Beim Sektfrühstück erzähle ich einer meiner Seelenschwestern, dass ich kaum noch Yoga mache und äußerst unregelmäßig meditiere. Stattdessen schwitze ich bei HIIT-Workouts, tanze zu verrückter Musik und fülle Seite um Seite, Journal um Journal mit meinen Worten. 

Ich habe ein schlechtes Gewissen deshalb. Immerhin haben Yoga und Meditation mich mindestens 15 Jahre lang begleitet, ich habe beides unterrichtet und ich hätte ohne diese Praxis wohl nicht überlebt. 

Rate mal, was meine Seelenschwester geantwortet hat. 

"Nur weil die Yoga-Matte dich gerettet hat, musst du sie nicht für den Rest deines Lebens herumschleppen!"

Bämm. 

An den Nagel damit. Dort wird sie geduldig warten, bis ich sie vielleicht irgendwann wieder brauche. Und sie wird GANZ SICHER NICHT beleidigt sein, nur weil ich sie ein bisschen verstauben lasse.

{Übrigens hat mich diese Geschichte an einen Rat meiner buddhistischen Lehrer*innen erinnert: Trag das Boot, das dich über den Fluss gebracht hat, nicht mit auf den Berg ...}


# 21 Dafür sind wir angetreten

Ich weiß, ich habe leicht reden. Ich weiß, ich bin privilegiert. Ich weiß, mich hat die Pandemie weniger hart getroffen als die meisten anderen Menschen. 

Aber glaub mir: Ich verstehe die Angst, die Erschöpfung, die Überforderung, den Frust und die Wut (und wir alle brauchen zurzeit unser Selbstmitgefühl).  

Was ich aber nicht verstehe ist die Idee, dass so etwas nicht passieren hätte sollen - und das beleidigte Schmollen, das mit dieser Idee einher geht. 

Kürzlich ist mir bewusst geworden: Noch JEDE Generation hatte ihre Herausforderungen zu bewältigen; die, die uns vorangegangen sind, hatten mit ganz anderen Kriegen, Seuchen und Katastrophen zu tun als wir.  

Wir sind als Menschen angetreten, um Krisen zu bewältigen. Niemand hat uns versprochen, dass dies ein Schlaraffenland sein würde. Mensch-Sein bedeutet AUCH Krankheit, Krise und Konflikt. 

Wollen wir uns also schmollend zurückziehen - oder uns als Menschen zutrauen, dass wir auch diese Krise meistern werden? 

Wollen wir unseren Widerstand füttern, oder unsere Energie verwenden, um zur Bewältigung dieser Krise beizutragen? 

Das alles gilt natürlich nicht nur für die Pandemie, sondern auch für alles andere Unlustige, das die große Lehrmeisterin namens Leben uns serviert. 

Ein bisschen Schmollen ist okay. So ungefähr fünf Minuten am Tag. 

Die restliche Zeit aber bitte: Ärmel hochkrempeln und das Allerbeste daraus machen! 

Das also waren sie, meine 21 wichtigsten Erkenntnisse aus diesem denkwürdigen Jahr. 

Und deine? Poste in die Kommentare! 

Buchtipps und Ressourcen:

LAya Commenda Schreiben Coaching


Wusstest du, dass du in der DEEP JOURNALING ACADEMY mit Stift und Papier dein Leben verändern und deine Träume verwirklichen kannst? 

Dich erwarten das Beste aus Positiver Psychologie und Schreibtherapie! 

 

  • Genauso sehe ich es auch, dass jede Generation ihre Krisen zu meistern hat….nur so gut ausdrücken hätte ich es nicht gekonnt. 👏👏
    Ich freue mich jeden Sonntag auf dein Goldstück 🥳
    Danke Laya

    • Vielen Dank für dein Feedback, liebe Klaudia! Wie schön, dass wir über das Goldstück verbunden sind – das bedeutet mir sehr viel💞
      Alles Liebe, Laya

  • ….meine wichtigsten Erkenntnisse 2021sind:

    Bei der “ Deep Journaling Academy “ mitzumachen ist eine super !!! Entscheidung und bringt mir mit jedem Schreibimpuls neue Erkenntnisse über mich, mein Denken und Handeln…..darüber, welche Geschichten ich (mir) erzähle und warum……
    Dadurch entsteht eine Klarheit in mir, die zur Grundlage für Freiheit wird…..bewusster zu wählen, was ich will und warum…….
    Das zu üben macht mir Freude, begeistert mich ¬ und in diesem Rahmen ¬ mit Deiner kompetenten und liebevollen Begleitung und der Deines tollen Teams, liebe Laya ¬ erfahre ich meine Einzigartigkeit & Kreativität in Verbundenheit, Sicherheit und Angenommensein……das alles gibt mir Kraft & Zuversicht…..
    Und so fühle ich mich stark und gut ausgerüstet für das neue Jahr 😉

    Habt alle einen guten Jahresausklang ,
    Herzlichst
    Dagmar

    • Wie wunderschön und treffend du die Kraft des Schreibens in Worte fasst, liebe Dagmar 🙏✍🙏 Gerade heute habe ich mit meiner ehemaligen Assistentin (und sehr guten Freundin) gesprochen, die an mehreren meiner Jahresgruppen und Retreats teilgenommen hat – und wir waren uns einig: Darauf, dass Schreiben wirkt, können wir uns zu hundert Prozent verlassen! Und auch wenn die Wissenschaft bereits vieles erklären kann, so bleibt das WIE dieses Wirkens für mich doch immer noch ein Stück weit Geheimnis … und das ist gut so ✨😊✨
      Wie berührend und verbindend, dass wir diese Begeisterung teilen, liebe Dagmar 💞und auch die Hingabe, das Commitment, die Selbstdisziplin, uns dem Schreiben wirklich zu widmen, damit es die Früchte tragen kann, die du so herrlich be-schreibst!

      Herzensgrüße und einen wundervollen Schwellengang ins neue Jahr 🎇🎉🎇
      Laya

  • Liebe Laya. Habe eben dein Goldstück gelesen und könnte dich gerade einfach knutschen (sorry für die Direktheit, aber verklemmt anständig war gestern 😁). Mir fällt einfach keine bessere Formulierung ein….
    Vielen Dank für deine Arbeit, deine Inspiration, deinen Tritt in den Hintern, den du mir immer mal wieder erteilst, deine Motivation, deinen Humor….
    Greetings & blessing, Nina.

    • Ich liebe virtuelles Knutschen, liebe Nina! 😄🙏🥰

      Vielen Dank für dein Feedback – es bedeutet mir sehr viel und mein Herz wird gaaaaaanz warm, während ich deine Zeilen lese 🧡

      Alles Liebe zu dir und ein fulminantes 2022!
      Laya

  • Liebe Laya,
    ich kann wieder einiges aus diesem Goldstück mitnehmen, oder habe mich wiedergefunden in dem einen oder anderen Thema:
    – Schenken aus Pflichtgefühl wird jetzt storniert!
    – Ärmel hochkrempeln und nicht unterkriegen lassen!
    – Tun und mal sehen, wie sich das „Wie“ entwickelt
    – Es darf auch mal etwas „verstauben“, ohne ein schlechtes Gewissen deswegen haben zu müssen!
    – Und Tanzen, Tanzen, Tanzen!🥰🥰🥰
    Danke für deine Inspirationen,
    Liebe Grüße, Ingrid

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