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Ordnen, Aufräumen, Reparieren, Loslassen: Die Sperrtage im Dezember 

 Dezember 4, 2022

Dunkelnächte - so lautet ein anderer Name für die Sperrtage.


Eigentlich gefällt er mir sogar besser. Er klingt so geheimnisvoll. 


 Mit den Rauhnächten beschäftige ich mich schon eeeeeewig, über die Sperrtage bin ich erst viel später gestolpert - und sie haben mich sofort fasziniert. Die Sperrtage runden die Rauhnachtszeit wunderbar ab, und machen die Zeit zwischen den Jahren noch stimmiger.

Traditionell wurden während der Sperrtage  landwirtschaftliche Geräte gesäubert, repariert und so eingelagert, dass ihnen Kälte, Eis und Schnee im Winter nichts anhaben konnten. Was unbrauchbar geworden war, wurde entsorgt; was Wert hatte, wurde in Sicherheit gebracht.


Wann genau die Sperrtage stattfanden, ist nicht ganz klar. Laut manchen Quellen beginnen sie bereits am 25. November und gehen bis Weihnachten.
 

Anderen Quellen zufolge dauern sie von 8. bis 21. Dezember. Und das macht aus meiner Sicht ganz viel Sinn.


Wenn wir die Sperrtage zum "Aufräumen" nutzen, können wir geklärt und geordnet in die Rauhnächte hineingleiten und haben bereits wertvolle Vorarbeit geleistet, um ihre Magie intensiv zu nutzen. 

NUTZE DIE SPERRTAGE ZUM AUFRÄUMEN, KLÄREN UND ORDNEN! DaNN KANNST DU DIE MAGIE DER RAUHNÄCHTE NOCH INTENSIVER ERLEBEN.



Falls du während des Jahres ein Tagebuch geführt hast, bist du  besonders fein raus - denn dann kannst du zu jedem Monat zurückblättern und dir die Ereignisse in Erinnerung rufen! 


Jede Nacht und der darauffolgende Tag schenkt uns die Gelegenheit, auf einen Monat des zu Ende gehenden Jahres zurückzublicken. Wir ernten das Gute und lassen alles Unnötige und Belastende los. Außerdem richten wir den Fokus an jedem Tag auf einen bestimmten Aspekt. In der ersten Hälfte der Sperrtage konzentrieren wir uns darauf,  materielle Dinge in Ordnung zu bringen. In der zweiten Hälfte sind es geistige Dinge, die wir klären, ordnen oder loslassen. 


Hier kommt meine Inspiration für dich und DEINE Sperrtage. Oder Dunkelnächte. Oder Sperrnächte. Oder Dunkeltage. Ganz so, wie es DIR gefällt 😉


Wie immer möchte ich dich ermutigen, dein eigenes Ding aus den Sperrtagen zu machen. Lass dich inspirieren, und dann tu das, was sich für dich natürlich anfühlt und dir Freude macht!

Ritual für die Sperrtage


Nacht von 8. auf 9. Dezember und darauf folgender Tag:  
Denk an den Januar des zu Ende gehenden Jahres. 

  • Wofür bist du dankbar? 
  • Was lässt du los? 
  • Was gilt es noch zu lösen, zu bereinigen oder abzuschließen? 

Denk an einen Gegenstand, den du schon lange entsorgen oder zurückgeben willst. Entsorge ihn noch heute oder gib ihn zurück! 


Nacht von 9. auf 10. Dezember und darauf folgender Tag:  
Denk an den Februar des zu Ende gehenden Jahres. 

  • Wofür bist du dankbar? 
  • Was lässt du los? 
  • Was gilt es noch zu lösen, zu bereinigen oder abzuschließen? 

Denk an eine Nachricht, die du längst schreiben wolltest. Schreib sie noch heute!  


Nacht von 10. auf 11. Dezember und darauf folgender Tag:  
Denk an den März des zu Ende gehenden Jahres. 

  • Wofür bist du dankbar? 
  • Was lässt du los? 
  • Was gilt es noch zu lösen, zu bereinigen oder abzuschließen? 

Denk an ein Kleidungsstück, das schon länger nach Aufmerksamkeit verlangt - vielleicht fehlt ein Knopf, oder es will gebügelt oder gereinigt werden. Kümmere dich noch heute darum!


Nacht von 11. auf 12. Dezember und darauf folgender Tag:  
Denk an den April des zu Ende gehenden Jahres. 

  • Wofür bist du dankbar? 
  • Was lässt du los? 
  • Was gilt es noch zu lösen, zu bereinige  oder abzuschließen? 

Denk an ein Lebensmittel, das abgelaufen ist oder bald aufgebraucht werden sollte. Entsorge oder verbrauche es noch heute! 


Nacht von 12. auf 13. Dezember und darauf folgender Tag:  
Denk an den Mai des zu Ende gehenden Jahres. 

  • Wofür bist du dankbar? 
  • Was lässt du los? 
  • Was gilt es noch zu lösen, zu bereinigen oder abzuschließen? 

Denk an eine Schublade oder Kiste, die du längst schon mal ordnen wolltest. Ordne sie noch heute!  

 

Nacht von 13. auf 14. Dezember und darauf folgender Tag:  
Denk an den Juni des zu Ende gehenden Jahres. 

  • Wofür bist du dankbar? 
  • Was lässt du los? 
  • Was gilt es noch zu lösen, zu bereinigen oder abzuschließen? 

Denk an einen Termin, den du schon länger vereinbaren wolltest. Vereinbare ihn noch heute!  


Nacht von 14. auf 15. Dezember und darauf folgender Tag:  
Denk an den Juli des zu Ende gehenden Jahres. 

  • Wofür bist du dankbar? 
  • Was lässt du los? 
  • Was gilt es noch zu lösen, zu bereinigen oder abzuschließen? 

Denk an einen alten Glaubenssatz, der dir schon längst nicht mehr dient. Lass ihn heute endgültig los!  


Nacht von 15. auf 16. Dezember und darauf folgender Tag:  
Denk an den August des zu Ende gehenden Jahres. 

  • Wofür bist du dankbar? 
  • Was lässt du los? 
  • Was gilt es noch zu lösen, zu bereinigen oder abzuschließen? 

Denk an eine  Idee, die du schon lange mit dir herumträgst, und doch nie verwirklicht hast. Fasse den Entschluss, sie endgültig umzusetzen - oder endgültig gehen zu lassen! 


Nacht von 16. auf 17. Dezember und darauf folgender Tag:  
Denk an den September des zu Ende gehenden Jahres. 

  • Wofür bist du dankbar? 
  • Was lässt du los? 
  • Was gilt es noch zu lösen, zu bereinigen oder abzuschließen? 

Denk an eine schlechte Angewohnheit, der du endgültig Adieu sagen willst, und ersetze sie ab heute durch eine positive! 


Nacht von 17. auf 18. Dezember und darauf folgender Tag:  
Denk an den Oktober des zu Ende gehenden Jahres. 

  • Wofür bist du dankbar? 
  • Was lässt du los? 
  • Was gilt es noch zu lösen, zu bereinigen oder abzuschließen? 

Denk an ein Wort, das du oft benutzt, das deinem Geist aber nicht gut tut (zB furchtbar, hoffnungslos, "die da oben", schaffen, verpflichtet, problematisch, ...), und streiche es ab heute aus deinem Wortschatz! 


Nacht von 18. auf 19. Dezember und darauf folgender Tag:  
Denk an den November des zu Ende gehenden Jahres. 

  • Wofür bist du dankbar? 
  • Was lässt du los? 
  • Was gilt es noch zu lösen, zu bereinigen oder abzuschließen? 

Denk an einen Vorwurf, den du jemandem machst,  oder einen alten Groll. Beschließe JETZT, zu verzeihen und die Angelegenheit in der Vergangenheit ruhen zu lassen. 


Nacht von 19. auf 20. Dezember und darauf folgender Tag:  
Denk an den Dezember des zu Ende gehenden Jahres. 

  • Wofür bist du dankbar? 
  • Was lässt du los? 
  • Was gilt es noch zu lösen, zu bereinigen oder abzuschließen? 

Denk an ein  Schuldgefühl, das dich schon seit längerem belastet. Vergib dir heute selbst und lass das Schuldgefühl ein für allemal gehen!  


Nacht von 20. auf 21. Dezember und Wintersonnenwende:  

Schau  auf das große Bild - das gesamte zu Ende gehende Jahr. 

  • Wofür bist du dankbar? 
  • Was lässt du los? 
  • Was gilt es noch zu lösen, zu bereinigen oder abzuschließen? 

Wunderbar,  jetzt können die Rauhnächte kommen! 

Falls du noch nicht für Rauhnächte 3.0 angemeldet bist, dann warte nicht mehr lange - am 22. Dezember ist es zu spät!
>> Hier geht's zur Anmeldung

LAya Commenda Schreiben Coaching


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  • Liebe Laya, ich habe durch Deine Einstimmungs-Workshops zu den Rauhnächten zum ersten Mal von den Sperrnächten gehört und mich gleich in die Idee verliebt – auch, weil ich sonst den Jahresrückblick gerne irgendwo „dazwischenquetsche“ oder erst im Januar mache… jetzt, mit Deiner Tag-für-Tag Anleitung, freue ich mich richtig darauf und fühle mich gut gerüstet! Danke dafür!

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