Selbstverwirklichung ist kein Luxus: Die Wahrheit über Maslows Bedürfnispyramide

Laya Commenda Positive Psychologie Deep Journaling

Erinnerst du dich an die Maslowsche Bedürfnispyramide aus dem Psychologie-Unterricht?

Ganz unten: Essen, Trinken, Schlafen. Dann Sicherheit. Dann Zugehörigkeit. Dann Anerkennung. Und ganz oben, als Sahnehäubchen für die Privilegierten unter uns:

Selbstverwirklichung.

Was du wahrscheinlich nie erfahren hast:

Abraham Maslow hat diese Pyramide nie gezeichnet.

Sie wurde 1960 von einem Management-Berater namens Charles McDermid erfunden – 17 Jahre nach Maslows ursprünglicher Theorie. Er vereinfachte Maslows komplexe Ideen zu einem simplen Schaubild für Business-Seminare. Und dieses Schaubild verbreitete sich in Lehrbüchern wie ein Virus.

Maslow, einer der Mitbegründer der humanistischen Psychologie, wäre entsetzt darüber gewesen.



Denn er betonte ausdrücklich: Menschen haben gleichzeitig verschiedene Bedürfnisse.

In seinen späteren Arbeiten (die kaum jemand kennt) hat Maslow seine Theorie grundlegend erweitert – um die sechste Stufe der Selbsttranszendenz, die Verbindung zu etwas Größerem.

Der Mann, dessen Namen für die meisten von uns für „Erst Überleben, dann Selbstverwirklichen“ steht, glaubte am Ende seines Lebens das genaue Gegenteil:

Die Sehnsucht nach Potenzialentfaltung ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis – kein Luxus für Privilegierte.

Denn das Leben ist kein Videospiel, in dem Level 5 nach Level 1 bis 4 kommt.


Und die Frage ist nicht: „Kann ich mir Selbstverwirklichung leisten?“

Die Frage ist: „Kann ich es mir leisten, mich nicht selbst zu verwirklichen?“




Was passiert, wenn wir unser Potenzial nicht entfalten?

William James, der Vater der modernen Psychologie, brachte es auf den Punkt:



„If any organism fails to fulfill its potentialities, it becomes sick.“

„Wenn ein Organismus es verfehlt, sein Potenzial zu entfalten, wird er krank.“

Heute zeigt die Forschung eindeutig:

Menschen mit einem starken Lebenssinn haben ein 46% geringeres Sterberisiko.

Sinn im Leben zu sehen, senkt das Sterberisiko fast doppelt so stark wie Nichtrauchen.

In der Positiven Psychologie kennen wir den Begriff des „Languishing“.

Languishing ist das, was zwischen: „Mir geht’s richtig mies“ und „Aufblühen“ („Flourishing“) liegt. Wir funktionieren. Wir vegetieren so dahin – aber wir sind weit entfernt von:

„Ich fühle mich durch und durch lebendig, voll in meiner Schaffenskraft und Selbstwirksamkeit, und genau am richtigen Ort, um etwas Sinnvolles zu bewirken!“

Die Forschung des Soziologen Corey Keyes zeigt: Das Risiko einer schweren Depression ist bei Menschen im Languishing-Zustand sechsmal höher als bei jenen, die die Kriterien für „Flourishing“ erfüllen.

Languishing ist der Boden, auf dem Depression wächst.

Deshalb:

Selbstverwirklichung ist kein Luxus für Menschen, die sonst keine Probleme haben – sondern ein Grundbedürfnis.

Und wenn es unerfüllt bleibt, werden wir krank.



Warum ist für uns Menschen so schwierig, was für jede Raupe selbstverständlich ist?

Eine Raupe fragt sich nicht, ob sie wirklich als Schmetterling gemeint ist, und ob es nicht vielleicht „moralischer“ wäre, eine Raupe zu bleiben. Sie folgt dem in ihr angelegten „Bauplan“, weil sie nicht anders kann.

Ein Adler hat keine Schuldgefühle, weil er höher fliegt als die Hühner, die glücklich im Sand scharren und triumphierend über jedes gelegte Ei gackern.

Eine Rosenknospe hat keine Angst vor Sichtbarkeit, Neid und Beschämung, bevor sie aufblüht.

Nur wir Menschen sind blockiert in unserer Entfaltung. Oder scheinen uns sogar selbst dabei zu sabotieren. Warum?

Erstens: Konditionierung. Du hast Rollen gelernt. Du hast gelernt, was sich gehört. Du hast von klein auf vermittelt bekommen, was von dir erwartet wird (besonders als Frau). All das hat sich über das gestülpt, was wirklich in dir angelegt ist.

Zweitens: Moralische Vorstellungen. Immer schön bescheiden bleiben. Die andere Wange hinhalten. Selbstlob stinkt. Leidensfähigkeit ist eine Tugend. Durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld.
Bääääääh 😝😝😝

Drittens: Trauma, Scham– und Attachment-Wunden. All das hat dir das Vertrauen geraubt, dass dir ein gutes, wesensgerechtes Leben zusteht. Und dass es sicher ist, autonom und souverän zu wählen, wie du leben willst.

Die Raupe hat keine innere Kritikerin, keine Angst vorm Ausgestoßenwerden und keinen internalisierten moralischen Zeigefinger.

Wir schon.

Erinnerung an dein Potenzial: Die „Best Possible Self“ Methode

Dein „Best Possible Self“ erinnert dich daran, wer du sein kannst. Wie du gemeint bist – in deiner Essenz. Und wie die nächsten Schritte deiner Selbstverwirklichung aussehen können.

Was die „Best Possible Self“ Methode nicht ist:

  • Die Vision von einem Leben in der Traum-Villa nach dem Lotto-Gewinn, ohne Pflichten, ohne Verantwortung
  • Manifestations-Woo-Woo ohne wissenschaftliche Basis („Du kannst alles haben, wenn du nur fest genug daran glaubst“)
  • Selbstoptimierung oder naiver Optimismus
  • Eine Absprungrampe aus der menschlichen Existenz mit all ihren Struggles und ihrem inhärenten Schmerz

Was die „Best Possible Self“ Methode ist:

  • Eine wissenschaftlich gründlich erforschte Intervention aus der Positiven Psychologie, die nachweislich Optimismus, psychisches Wohlbefinden und positive Emotionen fördert
  • Eine Übung, die dir eine klare Vorstellung davon gibt, wer du sein kannst, wenn du Blockaden löst und dein Potenzial entfaltest
  • Ein innerer Kompass, der dir Sinn, Klarheit und Richtung schenkt
  • Ein „Blueprint“ für deine Identität – wer du sein willst, was du repräsentieren willst in dieser Welt


Eine persönliche Geschichte: Wie mir die BPS-Methode aus einer Trauma-Aktivierung half

Im Jahr 2023 habe ich eine Trauma-Aktivierung erlebt, mit der ich so niemals gerechnet hätte – und die mir tatsächlich den Boden unter den Füßen wegzuziehen drohte.

Zuerst dachte ich: „Na bravo, war alles umsonst. Trauma frisst Positive Psychologie zum Frühstück.“

Aber dann habe ich zwei faszinierende Phänomene festgestellt:

Einerseits habe ich am eigenen Leib erfahren, was die „Broaden & Build“ Theorie von Barbara Fredrickson aussagt: Positive Emotionen, die wir über längere Zeit kultiviert haben, wirken wie ein Schutzschild. Ich habe den so genannten „Undo-Effekt“ deutlich wahrgenommen: Wie ein Gummiball bin ich wieder nach oben geschnellt, nachdem ich den tiefsten Grund berührt hatte.

Andererseits habe ich die Wirkung meines „Best Possible Self“ erlebt, zu dem ich über die Jahre eine intensive Beziehung aufgebaut hatte. Die Trauma-Symptome waren nicht weniger intensiv, nur weil diese Vision meines voll verwirklichten Selbst für mich präsent war. Aber: Sie waren weniger relevant. Es war völlig klar, dass ich mich nicht von der Aktivierung eines uralten Traumas von meinem besten Leben abhalten lassen würde. Diese Vision hat mir Kraft, Resilienz und Durchhaltevermögen geschenkt – mehr, als ich je zuvor in mir gespürt hatte.

Und ich habe sehr deutlich erkannt: Ich bin viel, viel mehr als diese alte Trauma-Dynamik.

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