Das Geheimnis hinter dem Circle of Creation

Creative Journaling Journey

Reality Shift binnen Sekunden. Mit dem Circle of Creation.

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Die meisten Menschen glauben, sie reagieren auf die Realität. In Wahrheit reagieren sie auf ihre Interpretation der Realität.

Und genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Leben im Autopilotmodus – und einem selbstbestimmten Leben.

Denn zwischen dem, was passiert, und dem, was du daraus machst, liegt ein Zeitfenster. Und in diesem Zeitfenster steuert dich entweder ein unbewusstes inneres Skript – oder du entscheidest selbst.

Vielleicht kennst du das:

  • Jemand antwortet dir nicht – und plötzlich fühlst du dich abgelehnt.
  • Du bekommst eine Absage – und dein Gehirn macht daraus: „Ich bin nicht gut genug.“
  • Ein Mensch verhält sich distanziert – und sofort entstehen Unsicherheit, Angst oder Selbstzweifel.
  • Etwas klappt nicht beim ersten Mal – und sofort denkst du, du wärst gescheitert.

Der Umstand selbst war neutral. Aber dein inneres Skript war es nicht.

Dieses innere Skript bestimmt, wie du die Ereignisse interpretierst. Zwei unterschiedliche Menschen werden ein und dasselbe Ereignis völlig unterschiedlich bewerten, je nachdem, wie sie geprägt wurden, in welcher Familie und welcher Kultur sie aufgewachsen sind.

Was für den einen ein Drama ist, ist für die andere ein Kinkerlitzchen. Wovon die eine sich tief gekränkt fühlt, fällt dem anderen nicht mal auf.

Die Sache ist nur:

„Positiv denken“ hilft nicht.

Manchmal schadet es sogar.

Denn dein inneres Skript braucht ein sehr gezieltes Rewrite – eines, das exakt die Gefühle und Verhaltensweisen hervorruft, die du haben willst.

Deine Gedanken sind nur Sätze in deinem Kopf – dein Gehirn produziert sie und hält sie für „Fakten“.

Aber du bist diejenige, die diese Sätze beobachten und umschreiben kann.

Und dort liegt der Schlüssel deiner Freiheit.

Der Circle of Creation: Wie Gedanken Realität formen

Eines der wichtigsten Modelle meiner Arbeit ist der Circle of Creation.

Er basiert auf zentralen Prinzipien der kognitiven Verhaltenspsychologie – und macht sichtbar, wie innere Realität entsteht.

Vereinfacht gesagt sehen die Zusammenhänge so aus:

Neutraler Umstand → Gedanke → Gefühl → Verhalten → Resultat

Das Entscheidende daran ist:
Nicht die Umstände erzeugen deine Gefühle.

Sondern deine Interpretation der Umstände.

Zwei Menschen können dieselbe Situation erleben – und vollkommen unterschiedlich darauf reagieren.

Ein Mensch erlebt eine Absage und denkt:
„Ich wusste, dass ich nicht gut genug bin.“

Ein anderer denkt:
„Dann war das nicht der richtige Ort für mich.“

Der Umstand ist derselbe.

Aber die innere Geschichte ist eine andere.

Und diese Geschichte kreiert eine andere emotionale Realität, andere Entscheidungen, anderes Verhalten und andere Resultate.

Metakognition – von der Marionette zur Autorin

Der entscheidende Wendepunkt tritt ein, wenn du vom Denken dazu übergehst, über dein Denken nachzudenken.

Das nennt man Metakognition.

Das bedeutet:

Du beobachtest nicht nur deine Gedanken.

Du beginnst, sie bewusst neu zu wählen.

Ist dieser Gedanke hilfreich?

Führt er mich in das Leben, das ich kreieren möchte?

Würde die beste Version meiner Selbst das jetzt denken – oder etwas völlig anderes?

Welchen Gedanken könnte ich stattdessen denken?

Warum „positives Denken“ oft scheitert

Viele Menschen versuchen, negatives Denken durch positive Affirmationen zu ersetzen.

Doch ein Rewrite funktioniert nur dann, wenn die neuen Gedanken emotional resonant und glaubwürdig sind.

Positive Affirmationen, auch wenn sie noch so schön klingen, können für dein Nervensystem sogar bedrohlich wirken oder kognitive Dissonanz erzeugen.

Was du stattdessen tun kannst:

Neue Sätze gezielt schreiben und „anprobieren“ wie ein neues Shirt. Deine emotionale Resonanz testen. Und bei Bedarf nochmal adaptieren oder feinjustieren.

Choose to think a better thought!

Einer meiner wichtigsten Leitsätze lautet:

Choose to think a better thought.

Nicht den Gedanken, der am „positivsten“ oder schönsten klingt – sondern den, der für dich funktioniert.

Ein Beispiel:

Als ich meinen Podcast gestartet habe, war ich total frustriert. Die Qualität war bei weitem nicht dort, wo ich sie gern gehabt hätte. Der Launch lief holprig. Eine Chance, die sich aufgetan hatte, habe ich nicht genutzt, weil ich einfach nicht mehr genug Kapazität dafür hatte.

Der scheinbar „positive“ Gedanke „Ach was, der Podcast ist doch gut genug!“ hat für mich überhaupt nicht funktioniert. Denn die ersten Episoden entsprachen nunmal nicht meinen Qualitätsansprüchen – und die kommen nicht aus Perfektionismus, sondern aus sehr bewussten Werten und Standards.

Natürlich war auch der „negative“ Gedanke „Bäääh, ich hab’s total verbockt, und die ersten Folgen sind richtig peinlich“ nicht hilfreich.

Und jetzt kommt’s:

Weißt du, welcher Gedanke am Ende wirklich funktioniert hat?  Und zwar in Bezug auf das Ergebnis, das ich erreichen wollte – nämlich motiviert und ohne lähmende Selbstkritik weiterzumachen, zu lernen, was es zu lernen galt, und wieder Freude am Projekt zu haben?

Der Gedanke: „Every beginning is humble – jeder Anfang ist bescheiden.“

Diesen neuen Gedanken habe ich mit einem Circle entwickelt, und er hat exakt zu den Gefühlen und Verhaltensweisen geführt, auf die ich abgezielt hatte.

Denn ich habe mich daran erinnert, dass auch die Podcaster:innen, die ich bewundere, bescheiden begonnen haben.

Und das hat meinen Frust in Lust verwandelt.

Warum Schreiben dabei so kraftvoll ist

Natürlich können wir Gedanken erst umschreiben, wenn sie uns bewusst geworden sind.

Das sind sie aber zu mindestens 90 % nicht.

Deshalb müssen wir schreiben.

Schreiben externalisiert Gedanken. Du siehst sie Schwarz auf Weiß vor dir. Und erst dann kannst du beurteilen, ob du sie behalten willst – oder durch hilfreichere Gedanken ersetzen.

Verkörperung: Der Teil, den viele vergessen

Doch auch das präziseste Gedankenmanagement genügt nicht, wenn es nicht im Körper und im Nervensystem ankommt.

Transformation bleibt unvollständig, wenn sie nicht verkörpert wird. Dein Gehirn glaubt dir erst, wenn du dein neues Denken und Fühlen in Handlung übersetzt. So verstärkst du die neuen Sätze im Kopf, und eine kraftvolle Feedback-Loop entsteht.

Aufwärts-Spirale vom Feinsten!

Wenn du den Circle of Creation regelmäßig praktizierst und die neu gewählten Gedanken verkörperst, wirst du dich innerhalb kürzester Zeit von alten Mustern und Konditionierungen befreien.

Dann gehört dein Leben wieder dir – und du bist eifrig am Co-Kreieren statt am Funktionieren.

Voilá!

Dein nächster Schritt

In der Inside Membership erkläre ich dir, wie du den Circle of Creation in jeder Lebenssituation anwenden kannst. Wir praktizieren ihn auch gemeinsam – genau so wie die unzähligen Deep Journaling Sessions, mit denen du zur Autorin deines Lebens wirst, indem du dein inneres Skript bewusst neu schreibst.

Damit aus alten Mustern neue Möglichkeiten werden, aus Selbstzweifeln Selbstwirksamkeit und aus Überlebensmodus ein Leben, das sich wirklich nach dir anfühlt – mit mehr Freude, mehr Fülle, mehr innerer Freiheit.

Als Willkommens-Geschenk erhältst du 20 € auf dein erstes Monat in der Inside Membership:

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