Der Mindset Shift, der den großen Unterschied macht – und der in jeder Situation möglich ist.
Ich stehe vor dem Badezimmerspiegel und blicke in mein Spiegelgesicht.
„Laya, du lebst nicht dich„, höre ich eine Stimme sagen.
Und ich weiß, es ist wahr.
Es ist Weihnachten, und ich bin im Haus meiner Schwiegereltern. Wie jedes Jahr zu Heiligabend hat sich die ganze Familie versammelt. Am rustikal geschmückten Tisch gibt es Schweinsbraten mit vielen leckeren Beilagen, für die Vegetarierinnen unter uns (also für mich 😉 ). Später wird gewichtelt und dann bis weit nach Mitternacht geplaudert.
Versteh mich nicht falsch: Ich mag diese Menschen, sehr sogar. Ich mag auch die Tradition, mit der Familie meines Liebsten Weihnachten zu feiern. Und ich habe gelernt, mich suuuper abzugrenzen und ganz bei mir zu bleiben. Ich gestalte Gespräche bewusst mit – oder klinke mich aus, so wie es mir gut tut. Und ich ziehe mich zurück, wann immer ich genug habe oder mich übermenscht fühle.
Und die Dinge, die mich früher verlässlich getriggert haben? Für die bin ich so gut wie nicht mehr erreichbar.
(Die Lebensphase 50+ hat schon wirklich viele Vorteile …)
Dennoch: Würde ich ein Weihnachtsfest ganz nach meinen eigenen Vorlieben gestalten, sähe es anders aus.
Expressives Schreiben vs. Deep Journaling
Früh am nächsten Morgen, während alle anderen noch schlafen, sitze ich bei einer Tasse Kaffee am Esstisch und schreibe.
Ich könnte jetzt einfach in Worte fassen, was ich zu all dem fühle und denke. Mir emotional Luft machen und meine Gedanken klären. Ganz normales expressives Schreiben also. Die Wissenschaft des Schreibens zeigt, wie viele positive Wirkungen das auf körperliche und mentale Gesundheit hat.
Ich könnte auch reflexives Journaling praktizieren. Mich fragen, was mir denn eigentlich das Gefühl gibt, nicht meine eigene Essenz zu leben. Und mir vielleicht sogar die Frage stellen, was ich stattdessen tun wollen würde.
Auch das ist ganz wunderbar – aber es legt den Fokus noch immer vorrangig auf das „Problem“ statt auf das Potenzial.
Future Self Memory: Neuro-Hacking mit Stift und Papier
Also tue ich etwas anderes.
Ich beame mich vom 25. Dezember 2025 zum 25. Dezember 2026. Und ich schreibe darüber, wie wunderbar der Heilige Abend war. Wie exquisit der Tisch gedeckt war. Wie sehr das vegetarische Menü, das ich gezaubert habe, den Gästen geschmeckt hat. (Ja, ausgerechnet ich, die ich während des Jahres die Küche meide, so gut es geht. Aber ich liebe es, Gäste zu bewirten…)
Ich schreibe, wie anregend die Gespräche waren, wie gut der Wein geschmeckt hat, wie inspirierend und heiter der Abend war – und dass ich mir selbst unendlich dankbar dafür bin, etwas Neues ausprobiert zu haben und mich zu leben. Auch auf die Gefahr hin, andere zu enttäuschen oder ihr Unverständnis auf mich zu ziehen.
Diese Technik heißt „Future Self Memory“. Und sie ist Neuro-Hacking pur.
Was im Gehirn passiert
Wenn wir so schreiben – emotional, sinnlich und mit der Hand – passiert in unserem Gehirn das, was Neurowissenschaftler:innen „Deep Encoding“ nennen.
Und durch das „Mental Time Travel“, also die mentale Zeitreise und das Schreiben in Vergangenheitsform, wird diese Vision im Gehirn abgespeichert wie eine Erinnerung. An etwas, das bereits stattgefunden hat.
Dadurch verlernt das Gehirn erstens seine Angst vor Veränderung – ein Teil des Überlebensmodus, der uns als Spezies evolutionär gedient hat, nun allerdings deinem Glück im Weg steht.
Zweitens tritt die „confirmation bias“ auf den Plan. Das Gehirn tut alles, um die Realität zu kreieren, an die es bereits glaubt.
Und drittens fühlt dein Nervensystem: Es ist sicher, mein eigenes Lebensglück zu priorisieren. Ich werde nicht ausgestoßen von meinem „Clan“. Denn diese Ur-Angst ist einer der größten Selbstsabotage-Mechanismen, die es gibt.
Ein echter mentaler Shift also – vom „Problem“ zum Potenzial.
Vom Überlebens-Modus zum „Bestes Leben“ Modus.
Und damit löst sich das „Problem“ auch schon in Luft auf.
Das ist der Unterschied zwischen normalem Journaling und Deep Journaling.
Der Shift vom Überleben zum besten Leben
„Und wer soll da kommen zu deiner fancy Weihnachts-Dinnerparty?“, fragt mein erwachsener Sohn tags darauf, als ich ihm von meinen Plänen erzähle. „Alle sind doch bei ihren Familien!“
Ich schweige und kichere innerlich. Du wirst schon sehen, Herr Sohn. Du wirst sehen….
Eine winzige mentale Veränderung, mit den richtigen Techniken herbeigeführt und verankert, kann dein Leben verändern.
So, dass du immer mehr dich lebst. Liebst. Und feierst.
Deep Journaling Techniken wie „Future Self Memory“ lernst du in der INSIDE Membership und in unseren Online-Programmen.
Schau dir dazu auch gerne die kostenlose Masterclass „Rewrite Your Mind – Rewire Your Life“ an! Darin erkläre ich dir, was Deep Journaling genau bewirkt und worauf du dabei achten musst.
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