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2016 war nicht einfach. Und was kommt 2017? 

 November 10, 2016

Obwohl heute gar nicht mein Blog-Tag ist :-), habe ich das tiefe Bedürfnis, zu schreiben. Ich spüre deutlich, dass sich gerade ein Zeitfenster für einen tiefen Wandel auftut.

2016 war/ist für viele von uns kein einfaches Jahr – auch für mich nicht. Es ist ein Jahr des Übergangs, und viele von uns fühlen sich, als würden sie zwischen den Stühlen sitzen.

Das Alte stimmt nicht mehr, und das Neue ist noch nicht da.

Viele von uns fühlen, dass es Zeit ist, alte Vorstellungen und Bilder von uns selbst loszulassen und uns aus selbstgewählten (und teilweise auch aufgezwungenen) Gefängnissen zu befreien.

Viele von uns spüren, dass ihr wahres Wesen sich Bahn brechen und sich zeigen möchte, dass etwas Neues auf uns wartet, etwas, das wir uns bisher noch gar nicht vorstellen konnten.

Viele von uns – mich eingeschlossen – spüren nicht nur die Sehnsucht nach dem Wandel, sondern haben auch große Angst davor. 

Wir sind es so sehr gewöhnt, uns von außen bestimmen zu lassen, uns abzufinden mit Situationen und Umständen, von denen wir glauben, dass wir sie ohnehin nicht ändern können, dass wir nicht den Mut aufbringen, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Wir sind es so sehr gewöhnt, uns zu verstecken mit dem, wer wir wirklich sind und wie es uns wirklich geht, weil wir gelernt haben, dass es gefährlich ist, uns wirklich zu zeigen – in all unserer Einzigartigkeit und auch in all unserer Verletzlichkeit.

Wir sind es so sehr gewöhnt, täglich unsere Masken aufzusetzen, zu funktionieren, im Autopilot-Modus durch den Tag zu driften, anstatt uns die Frage zu stellen, was uns wirklich gut tun und Freude machen würde, worin unsere wahren Gaben bestehen und wie wir sie in die Welt bringen können.

All das, woran wir uns so sehr gewöhnt haben, dass es uns als normal erscheint, hat uns bisher aber nicht nur eingeengt, sondern auch Sicherheit und Halt gegeben.

Jetzt aber merken wir, dass diese Sicherheiten und alten Strukturen mehr und mehr zu Gefängnissen werden, dass sie uns einengen und uns an unserem Wachstum hindern.

Wir spüren, dass die Zeit gekommen ist, um uns zu entfalten, uns zu zeigen, mit dem Versteckspiel aufzuhören.  Aber wir wissen noch nicht so recht, wie das geht. Und das macht uns unsicher und ängstlich – denn das Vertrauen in das Neue muss erst wachsen.

2016 war ein 9er-Jahr, also ein Jahr, in dem es darum ging, Altes entweder zu Ende zu bringen und abzuschließen, oder endgültig loszulassen. (Ich hab’s mit den Zahlen – nicht, weil ich Mathematik studiert habe, sondern weil mich Numerologie schon immer fasziniert hat und weil ich seit jeher ein feines Gespür für die symbolische und spirituelle Dimension der Zahlen habe).

Mit 2017 wartet ein 1er-Jahr auf uns, also ein Jahr des Neubeginns und der Neugeburt, ein Jahr des Aufbruchs. Wir können die Energie dieses Jahres aber nur nutzen, wenn wir bereit sind, alles loszulassen, was für uns nicht mehr stimmt, wenn wir uns mit leichtem Gepäck auf den Weg machen und uns auf das Neue einlassen, auch wenn wir nicht wissen können, was uns erwartet. VERTRAUEN ist das Schlüsselwort.

Gestern, am 9.11., waren beide Qualitäten – das Alte und das Neue – gleichzeitig präsent. An solchen Tagen kann es sein, dass wir viel innere Spannung spüren, dass wir uns hin- und hergerissen fühlen und ungeduldig sind – so als würden wir gerne vorwärts gehen, aber gleichzeitig hält uns etwas zurück.

Heute, am 10.11., fühlt es sich schon ganz anders an. Die Aufbruchs-Qualität von 2017 weht in den heutigen Tag herein.

Das heilsame Neue flüstert uns ganz leise zu: „Ja, es ist wahr. Es ist möglich. Bist du bereit?“

Und es ist völlig in Ordnung, wenn unser „Ja“ in Moment noch ganz zaghaft klingt. Wenn wir voller Zweifel sind und den neuen Möglichkeiten noch nicht recht trauen. Wenn wir Angst vor der köstlichen Freiheit haben, die auf uns wartet. 

Jeder und jede von uns darf sich in ihrem ganz eigenen Tempo entpuppen, häuten, schälen und entfalten. Es gibt in jedem und jeder von uns einen inneren Entwicklungsplan. Alles was wir tun müssen, ist aufzuhören, uns selbst im Weg zu stehen.

„Wie wird die Raupe zum Schmetterling?“, fragte die Raupe.
„Du musst so sehr fliegen wollen, dass du bereit bist, deine Existenz als Raupe aufzugeben!“, sagte der Schmetterling.
~Trina Paulus

Übrigens: Morgen, am 11.11. um 11:11 Uhr ist nicht nur Faschingsbeginn, sondern auch ein guter Zeitpunkt, um innezuhalten und dich in die Energie und Qualität des Neuen hineinzuspüren. Vielleicht möchtest du dir einen Wecker stellen oder einen Reminder setzen und um diese Zeit einfach kurz die Augen schließen, ein paar mal bewusst tief und lang atmen … und lauschen. Du kannst dir sicher sein, dass du nicht alleine bist 🙂

 

Foto: Dudarev Mikhail – Fotolia.com

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  • Bin ich dankbar für deinen heutigen Blog! Und dass ich weiß, dass ich nicht alleine bin in meinem Gefühlschaos der letzten Tage:
    Gestern war schlimm, ein Tag zum Fliehen, zum Nichtaushalten, emotional turbulent (meine Mutter hatte ihren 90er) und unter Schock (Wahlergebnis?) –
    und heute, nach einer Craniosacralbehandlung spüre ich, dass es ein Leben gibt zwischen den beiden Extremen, zwischen „mir ist so schlecht“ und „ich will mich wegbeamen“, zwischen „Scheinheiligkeit“ und „Woodstockfrieden“ … Einfach dranbleiben, durchgehen, weitergehen, atmen nicht vergessen und lauschen auf das neue, kleine Ja in mir… und zu mir… und auf Trump- und Clintonenergien in mir vielleicht…?

    • Liebe Gertraud,
      nein, du bist definitiv nicht die einzige, die im Gefühlschaos schwimmt.

      Chaos ist gut, Chaos ist wichtig.

      Nur so kann eine neue Ordnung entstehen.

      Die dann genau bis zum nächsten Chaos hält 🙂

      Alles Liebe
      Laya

  • Hallo Layaki,
    ich bin im bereits im Jahr 2011 an meiner Treu und Glauben , Zielsetzung
    “ Pflichterfüllung“ gescheidert, habe alles aufgegeben um dieser Zwangsjacke
    zu endgehen….fühlte ein endloses,siegloses verlorensein in dieser Zivilation.
    Sinn und Zweck stellte ich in Frage. In mir herrschte eine unbändige Suche nach einer Änderung, lebenseinstellung für meine Zukunft…ich erlebte ein Chaos, Krankheit,Verzichten ,Verlieren, Loslassen…nebenbei…die Festplatte wir zunehmends leerer! Ruhe finden.Heute lachend zu Bett gehe; Nächte in denen ich durchschlafe. Mit neuen Erkenntnissen neuen Inhalten,neue Wege innerhalb von Jahren und begab ich mich Jährlich auf die berühmten Jacobswege in Spanien, denn nur im“Abstand“ zu dieser Zivilation, diesem Diktat
    habe ich für mich grundlegendes neu endschieden. Millionen sind betriebsblind, ja von normalem Leben abgetriftet .Millionen Menschen zu Marionetten gemacht, wissentlich krank gemacht worden ; ich habe entschieden, ich habe verändert,weniger ist mehr,ich habe gesucht, gefunden und gewonnen.Dieses habe ich in einem Buch festgehalten.
    Erschienen Dezember 2015, Titel : Der Depression davon gelaufen.
    Autor : Uwe Umbach, Amazon
    Ich will mit diesem Buch kein Geld verdienen, nur mitteilen wie wichtig ein neuer Lebensumbruch ist.

    • Lieber Uwe,
      wie wunderbar, dass du dein Ausstieg aus deiner eigenen „Hölle“ geschafft hast und andere mit deinem Weg inspirierst!

      Herzlich, Laya

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