Switch! Worte, die dein Leben verändern

Jan 23, 2018

Vier Uhr morgens. Vor dem Weckerläuten aufgewacht. Eine Hand auf dem Bauch, die andere auf dem Herzen. Und … losgeswitcht!

Was ich gut kenne: Ich werde wach, und noch bevor ich mir dessen ganz bewusst bin, rattern schon die Alltagsgedanken in meinem Kopf. Huch, das muss auf die To-Do-Liste, und jenes auf die Einkaufsliste, und wann werden wir endlich das Badezimmer renovieren und wäre es nicht längst an der Zeit, unsere Flüge zu buchen, bevor die Preise steigen?

Aber das will ich nicht. Ich will nicht, dass mein Tag so beginnt. Schließlich bin ich ein human being, kein human doing, und ich bin auch keine Pflichterfüllung- und Listenabhakmaschine, sondern ein atmendes, lebendiges Wesen, das voller Überraschungen steckt.

Also switche ich. Und das geht so:

ZUSAMMEN-SICHER-LAYA-KÖNIGIN-GÖTTLICH-BEHÜTET-CENTAURY-ZUSAMMEN-SICHER-LAYA-KÖNIGIN-GÖTTLICH-BEHÜTET-CENTAURY-ZUSAMMEN-SICHER-LAYA-KÖNIGIN-GÖTTLICH-BEHÜTET-CENTAURY-ZUSAMMEN-SICHER-…

Mindestens 10, besser 28 oder gar 108 Mal wiederhole ich diese Switchword-Kette. Und wenn ich noch Zeit habe, bis der Wecker mich endgültig aus den Federn treibt, switche ich mich auch noch meine sieben Chakras entlang, so dass mein Energiesystem schon am frühen Morgen wunderbar ausbalanciert ist.

Switchwords sind eine Mischung aus Mantra und Affirmation, aber womöglich noch effektiver, und definitiv kreativer.

Switchwords machen keinen Sinn – aber sie verändern das Gehirn.

Die Zauberworte – einzeln oder aneinandergereiht – funktionieren nach dem Prinzip der semantischen Sättigung. Durch das Denken oder Aussprechen wird ein neuronales Muster in der Großhirnrinde angeregt, das für die Bedeutung des Wortes steht. Mit jeder Wiederholung wird die Wirkung jedoch schwächer, und irgendwann ist die Bedeutung der Worte völlig verloren gegangen, und die Silben sind wie Fremdwörter für dich. Du kennst vielleicht ein ähnliches Phänomen – wenn du ein gedrucktes Wort lange und eindringlich betrachtest, kommt es dir plötzlich völlig fremd vor, und du kannst den aneinandergereihten Buchstaben keinen Sinn mehr entnehmen.

Auf diese Weise umgehen Switchwords unseren bewussten und analysierenden Verstand, wirken direkt auf unser Unbewusstes, und entfalten – ähnlich wie Mantras – eine eigene Dynamik. „Wenn du aufhörst, dich um das Mantra zu kümmern, beginnt das Mantra, sich um dich zu kümmern“, wie die Sufis sagen. Worte sind mächtig, schaffen Realität. Switchwords, die im Einklang mit deinen Wünschen stehen, ziehen die gewünschten Änderungen herbei.

Die wichtigsten Switchwords

Es gibt vier zentrale Switchwords, nämlich ZUSAMMEN, GÖTTLICH, GÖTTLICHE ORDNUNG und BRINGEN. Sie können beliebig mit anderen Switchwords zu Wortketten kombiniert werden.

Neben diesen grundlegenden Zauberwörtern gibt es noch drei weitere Kategorien:

Universelle Switchwords funktionieren bei 95 bis 100 Prozent aller Menschen, offene Switchwords bei 50 bis 94 Prozent. Experimentelle Switchwords sind noch nicht so genau erforscht, erzielen aber bei manchen Menschen eine gute Wirkung. Auch Bachblüten-Namen sollen wunderbar funktionieren!

Wie oft wiederholen?

Erst durch die Wiederholung entfalten Switchwords ihre ganze Wirkung. Je öfter du sie chantest, murmelst oder denkst, desto besser! 10 Wiederholungen sind für den Anfang gut, 28 oder 108 noch besser. Schnell ergibt sich dabei ein angenehmer Rhythmus. Wenn ich anfange, meine Wortketten zu rezitieren, fühle ich mich augenblicklich ruhiger, so als würde mich jemand im Arm halten und sanft wiegen.

Klopfen und Kreisen

Mit der Klopf-Technik EFT (Emotional Freedom Technique) habe ich persönlich noch keine Erfahrung, es soll sich aber bewährt haben, Switchwords damit zu „klopfen.“

Du kannst aber auch deinen Namen und deine Wörter auf ein Blatt Papier schreiben und einen „Energiekreis“ rundherum zeichnen. Auch das wirkt auf dein Unbewusstes und holt es mit ins Boot, wenn es um die Verwirklichung deiner Wünsche geht – oder einfach darum, dich sicherer, freudvoller oder leichter zu fühlen. Mit Energiekreisen habe ich super Erfahrungen gemacht, und auch die TeilnehmerInnen in meinen Seminaren waren begeistert davon!

Lächeln wie Mona Lisa

Eines meiner Lieblings-Switchwords ist MONA LISA.  Ich kann gar nicht anders – wenn ich MONA LISA denke, ziehen sich meine Mundwinkel automatisch nach oben!

Wenn ich am frühen Morgen unter der kalten Dusche stehe, motiviere ich mich mit 1-2-3-GETAN!, statt wie früher oft herumzuzaudern und mich schwer überwinden zu können, den eiskalten Wasserstrahl über meinen ganzen Körper zu lenken.

Wenn ich mich meiner geliebten Buchhaltung widme, chante ich DRANBLEIBEN. Das Bachblüten-Switchword CENTAURY hilft mir, gesunde Grenzen zu setzen. Und FÜR MICH unterstützt mich dabei, mir selbst Gutes zu tun.

Na, hast du jetzt Lust bekommen, deine eigenen magischen Worte zu kreieren?

Dann viel Spaß beim Switchen!

Buchtipp:

Switchwords: Wie du mit nur einem Wort dein Leben veränderst

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