21 Tage, die dein Leben verändern könnten

Feb 13, 2018

Du steckst deinem Liebsten den Ring an den Finger und sagst Ja. Du erklimmst einen Berggipfel. Du stehst vor 500 Menschen und präsentierst eine Studie, an der du zehn Jahre lang gearbeitet hast. Oder du knallst deinem Chef endlich die Kündigung auf den Tisch.

Ja, es gibt sie, die großen Momente im Leben. Aber sie sind selten.

Kleine Momente gibt es hingegen viele. Hunderte, tausende, Tag für Tag. Klitzekleine Entscheidungen, Triumphe oder Niederlagen.

Nicht die großen Heldentaten sind es, die dein Leben ausmachen, sondern deine tagtäglichen Gewohnheiten entscheiden darüber, wer du bist – und wer du sein wirst. Sie bestimmen darüber, wohin du dich entwickelst, welche Richtung du einschlägst, welchen Weg du gehst.

Ich wage sogar zu behaupten, dass die vielen kleinen Gewohnheitsmomente, die du jeden Tag erlebst, darüber entscheiden, ob du zum richtigen Zeitpunkt zum richtigen Menschen Ja sagst. Ob du dein Herzensprojekt jemals erfolgreich umsetzt. Ob du irgendwann da oben am Gipfel stehst, in die Weite blickst und eine tiefe Zufriedenheit fühlst, von der du noch lange zehren wirst. Oder ob du endlich den ungeliebten Job an den Nagel hängst und dich für deine wahre Berufung entscheidest.

„Führen Sie jeden Tag eine kleine Handlung durch, anstatt sich in den großen Fragen zu verlieren. Große Veränderungen passieren in winzigen Wachstumsbewegungen.

Vielleicht hilft es Ihnen, sich das wie mit einem Flug ins All vorzustellen: Die Flugbahn nur geringfügig zu verändern nimmt, je mehr Zeit vergeht, großen Einfluss darauf, wo Sie ankommen.“

~ Julia Cameron

Nicht nur als ehemalige Physikerin, sondern auch als leidenschaftliche Habit Hackerin kann ich das bestätigen. Die winzigen Kurskorrekturen nehmen wir fast nicht wahr – aber dann kommt der Faktor Zeit dazu, und plötzlich finden wir uns an jenem Ort wieder, an den wir uns immer gewünscht haben!

Das, was du tagtäglich tust (oder lässt), entscheidet über deine zukünftige Flugbahn. Es entscheidet über die Qualität deines Lebens – nicht nur im Heute, sondern vor allem auch im Morgen.

Auf welche Flugbahn sollen deine neuen Gewohnheiten dich bringen?

Auf welche Flugbahn sollen deine neuen Gewohnheiten dich bringen?

Da vieles von dem, was du tust, dir gar nicht bewusst ist, besteht der erste Schritt darin, dir deine täglichen Gewohnheiten bewusst zu machen und dich dann für neue Gewohnheiten zu entscheiden, die dich im Laufe der Zeit auf die richtige Umlaufbahn bringen.

  • Entscheidest du dich für eine Atem-Snack-Pause, statt den dritten Kaffee zu trinken und damit deinen Körper zu übersäuern?
  • Machst du einen Abendspaziergang, bei dem dein Geist zur Ruhe kommen kann, statt deine kostbare Zeit vor dem Fernseher zu verschwenden?
  • Nutzt du die ersten Momente des Tages für einen kleinen Bodyscan, ein Selbstliebe-Ritual oder bewusste mentale Ausrichtung, oder dafür, wie ferngesteuert über dein lebloses Handy-Display zu wischen?
  • Widmest du die erste Stunde deines Arbeitstages deinem Herzensprojekt, statt scheindringliche Nachrichten zu beantworten?

In diesen Momenten die richtige Entscheidung zu treffen kann schwierig sein – oder ganz leicht. Die größte Motivation, dein Leben zum Positiven zu verändern, hilft dir nichts – außer, du hast gelernt, wie du deine täglichen Gewohnheiten bewusst verändern kannst.

Vor allem musst du wissen, dass Gewohnheiten Zeit brauchen, um sich zu festigen. Und hier kommen die 21 Tage ins Spiel.

Der plastische Chirurg Maxwell Maltz stellte in den 1950er Jahren ein interessantes Muster fest: Patientinnen, denen er ein Bein entfernt oder eine neue Nase verpasst hatte, brauchten im Schnitt 21 Tage, um sich an die neue Situation zu gewöhnen.

Im Kundalini Yoga werden Meditationen und Übungssets (Kriyas) 40, 100 oder sogar 1000 Tage lang ohne Unterbrechung wiederholt – erst dann, so heißt es, verändert sich wirklich etwas an unseren Mustern und Prägungen. Aktuellere Studien haben gezeigt, dass 21 Tage meistens zu kurz sind, um neue Gewohnheiten zu festigen, und dass der Erfolg auch noch von sehr vielen anderen Faktoren abhängt.

Aber ich finde, 21 Tage sind ein guter Anfang. Eine überschaubare Zeit – und trotzdem lang genug, um zu testen, zu reflektieren, zu adaptieren – und am Ende stolz auf dich zu sein. Außerdem ist 21 eine schöne Zahl 😊

„Wir denken immer zuerst daran, die Einstellungen zu ändern, um dann zum Verhalten zu kommen. Umgekehrt müsste es sein“, so der Sozialpsychologe Bas Verplanken in diesem Artikel.

Ich denke, beides geht Hand in Hand, und es gibt kein eindimensionales Ursache-Wirkungs-Prinzip. Um unser Verhalten zu ändern, brauchen wir zuerst die Einstellung, dass wir unser Leben selbst in die Hand nehmen können, und Bewusstheit darüber, welches Verhalten uns langfristig die gewünschten Ergebnisse bringen wird.

Aber egal, ob Henne oder Ei – ich habe in den vergangenen 15 Jahren nicht nur meinen Lebensstil, sondern auch meine Denkmuster und Glaubenssätze durch viele kleine Gewohnheiten komplett verändert.

Hast du Lust auf eine seelenvolle Auszeit, in der du entspannt mit positiven neuen Gewohnheiten starten kannst?  Dann komm mit zur Seelenzeit!

SLOW DOWN - THIS IS PARADISE!

Seelenzeit - Retreat für Frauen

5. - 8. Juli 2018

Stierbauerhof, Südsteiermark

Und so funktioniert’s:

 

#1 Nur eine auf einmal

Manchmal sticht uns der Hafer und wir wollen unser ganzes Leben auf einmal umkrempeln. Uns ab morgen nur noch gesund ernähren, dreimal die Woche laufen gehen, jeden Tag 3 Liter warmes Wasser trinken, … Das halten wir ein, zwei Tage  durch, dann geht uns die Luft aus, wir fallen  in unsere alten Gewohnheiten zurück, sind frustriert und verlieren den Glauben an uns selbst und unsere Gestaltungskraft.

Deshalb: Immer nur eine neue Gewohnheit auf einmal einführen (es sei denn, du bist ein sehr geübter Habit Hacker, dann dürfen es auch zwei oder drei sein).

Es erfordert Geduld, aber du wirst sehr viel erfolgreicher sein, wenn du jeder einzelnen Gewohnheit 21 Tage Zeit gibst, sich zu etablieren, bevor du mit der nächsten beginnst.

 

# 2 Konzentrier dich auf das Neue!

Es ist viel leichter, neue Gewohnheiten aufzubauen als alte abzulegen.

Kümmere dich also gar nicht darum, welche unliebsamen Gewohnheiten du loslassen möchtest. Sie verschwinden mit ziemlicher Sicherheit ganz von selbst, wenn du dein Leben nach und nach mithilfe positiver Gewohnheiten neu gestaltest.

Denk an das Kind in dir: Wenn du ihm etwas wegnehmen willst,  wird es Terror machen. Wenn dein Kind aber von Glückshormonen überschüttet wird, zum Beispiel weil du regelmäßig laufen gehst, gut für dich sorgst und deine Seele nährst, dann vergisst es irgendwann ganz von selbst, dass es jeden Tag drei Kugeln Eis haben möchte, um glücklich zu sein.

Wut tut gut

Nimm dem Kind in dir nichts weg – überschütte es stattdessen mit Glückshormonen!

# 3 High leverage

Aber mit welcher Gewohnheit solltest du nun beginnen?

Das hängt ganz davon ab, in welcher Lebenssituation du dich gerade befindest. Ist es sowieso gerade turbulent und stressig oder du steckst in einem herausfordernden Veränderungsprozess, dann beginnst du am Besten mit einer winzigen neuen Gewohnheit. Wenn du damit 21 Tage geschafft hast, bist du super motiviert, hast deinen Happy-Habit-Muskel trainiert und kannst dich an die nächstgrößere Herausforderung wagen.

Wenn du aber bereit bist, es so richtig anzupacken, dann wähle eine High-Leverage-Gewohnheit. Etwas, das die größte Hebelwirkung hat.

Bei mir waren das eindeutig meine Schlafgewohnheiten. Wenn ich ausreichend schlafe, esse ich weniger Snacks und Zucker, um  meinen Energiemangel auszugleichen. Dadurch verbessert sich meine Verdauung und mein Energielevel steigt noch mehr. Ich bin fokussierter und effektiver, arbeite dadurch weniger lang und habe mehr Zeit, um Yoga zu machen, spazieren zu gehen, Freunde zu treffen oder zu lesen. All das lässt mich ausgeglichener werden.

Obwohl ich wusste, dass ausreichend Schlaf ein Schlüssel für meine Gesundheit und für mein Wohlbefinden war, hat es viele Jahre gedauert, bis ich die Sache in den Griff bekommen habe. Ich bin zwar leidenschaftliche Frühaufsteherin, habe aber am späteren Abend oft nochmal einen richtigen Produktivitäts- und Kreativitätsschub, auf den ich nicht verzichten wollte. Jahrelang schlief ich daher selten mehr als fünf oder sechs Stunden, und das war auf Dauer einfach zu wenig. Durch liebevolle Strukturen und lustvolles Habit hacking schlafe ich heute wesentlich mehr, regelmäßiger und besser als früher, bin ausgeglichener, produktiver und besser gelaunt. High leverage eben!

 

# 4 Du brauchst Joker

Früher war ich ein ziemlicher Radikalo. Wenn schon 21 Tage, dann gnadenlos durchbeißen! Aber so funktioniert es nicht. Das Leben ist nicht so planbar, wie wir es uns wünschen würden, und wir brauchen auch Pausen, in denen wir mal nicht funktionieren und Ziele erreichen müssen.

Plane deshalb unbedingt Joker ein! Wenn du dir zum Beispiel vorgenommen hast, jeden Tag zehn Minuten früher aufzustehen, um zu meditieren, dann gönn dir einen Tag in der Woche, an dem du genüsslich im Bett bleibst, statt dich frühmorgens aufs Kissen zu setzen. Und hab bloß keine Schuldgefühle dabei! Genieß es einfach, auch mal über die Stränge zu schlagen und dich keinen Deut um deine Ziele zu kümmern!

Wichtig: Verwende niemals zwei Joker an aufeinanderfolgenden Tagen. Das killt dein Momentum und danach ist es viel schwieriger, wieder in die richtige Spur zu kommen!

 

# 5 Mach’s mit M – oder mit D

Du brauchst einen Buddy. Unbedingt. Wenn du deine Habit-Challenge gemeinsam mit deinem Partner, einer Freundin oder Kollegin angehst, sind die Chancen, dass du durchhältst, viel, viel höher. Einmal hatte ich eine Challenge gemeinsam mit meiner Freundin M. Zurzeit challengen mein Liebster D und ich uns mit positiven Ernährungs-, Arbeits- und Schlafgewohnheiten. Das macht Spaß und hilft ungemein beim Dranbleiben.

Ihr müsst nicht mal dieselben Ziele und neuen Gewohnheiten haben. Tauscht euch einfach aus, motiviert euch gegenseitig, seid der Wind unter den Flügeln des anderen!

Falls du niemanden in deinem direkten Umfeld hast, der bereit ist, diesen Weg mit dir zu gehen, dann verwende ein Journal oder ein Tagebuch. Vertraue ihm jeden Tag an, wie es läuft, verschriftliche deine inneren Dialoge, motiviere und coache dich schriftlich selbst!

 

# 6 Know your WHY

Erinnerst du dich an den Vergleich mit dem Flug ins All? Wohin soll die kleine Richtungsänderung JETZT dich in ZUKUNFT bringen?

Ich kann mich JETZT gesund ernähren und ausreichend bewegen, damit ich möglichst fit und gesund bleibe, wenn ich alt werde. Ich kann JETZT 100 Euro auf mein Sparkonto überweisen, statt mir ein Paar neue Stiefeletten zu kaufen (die dann gemeinsam mit den anderen sieben Paaren ein tristes Dasein im Schuhschrank fristen), weil ich weiß, dass ich in ein paar Jahren eine große Reise machen werde.

Short term pain for a long term gain: Wenn du weißt, dass du an einer Kathedrale baust, wirst du nicht länger Steine klopfen. Du wist zur Heldin deines Lebens, statt zur Sklavin deines Alltags. Was für ein Unterschied!

 

# 7 Sei konkret, aber bleib flexibel

Je konkreter deine Habits, desto wirksamer und einfacher zu etablieren.

Nicht: „Ab jetzt sorge ich für ausreichend Schlaf!“

Sondern: „Ab 18. Februar liege ich jeden Tag spätestens um 22 Uhr in den Federn. Ich lese bis maximal 22:30, dann schlafe ich.“

Nicht: „Ich brauche dringend mehr Bewegung, ich sollte wieder öfter laufen gehen!“

Sondern: „Ab sofort gehe ich jeden Montag, Mittwoch und Freitag je mindestens 20 Minuten laufen. Wenn ich zu müde bin, gehe ich stattdessen spazieren. Und zwar bei jedem Wetter.“

Gleichzeitig ist es wichtig, flexibel zu bleiben. Nimm dir also nach jeweils einer Woche Zeit, um zu reflektieren, was gut geklappt hat und was weniger. Bei Bedarf passt du deine neuen Habits ein wenig an (natürlich ohne dem inneren Schweinehund das Zepter zu überlassen!) Das ist kein Zeichen von Versagen, sondern von Intelligenz.

Wichtig: Führe unbedingt Aufzeichnungen, und zwar täglich! Ooooh, es ist so befriedigend, fünf oder sieben Kreuzchen in einer Folge machen zu können … womöglich verzichtest du sogar auf deinen Joker, weil du deine Erfolgsserie nicht unterbrechen möchtest 😊

 

# 8 Habit Stacking

Der schnellste Weg, eine neue Gewohnheit aufzubauen, ist, sie an eine bestehende Gewohnheit zu koppeln. Das nennt man Habit Stacking.

Du kannst dir angewöhnen, dich nach jedem Zähneputzen eine Minute lang zu dehnen und zu räkeln. Du kannst jedes Mal, wenn du dein Email-Programm öffnest, als erstes ein Mail schreiben, in dem du jemandem deine Wertschätzung oder deinen Dank ausdrückst.

Ich zum Beispiel habe meine Morgenroutinen gestackt: Ölziehen, Selbstmassage mit warmem Öl, kalte Dusche, Nasenspülung, Zähne putzen, heißes Zitronen-Ingwer-Wasser trinken, Meditieren, Pranayama und Asanas üben, Entspannung, gesundes Frühstück. Voilá, nach einem solchen Start in den Tag kann fast nichts mehr schiefgehen!

Zuerst die warme Ölmassage, dann die kalte Dusche - Habit stacking macht's möglich!

Zuerst die warme Ölmassage, dann die kalte Dusche – Habit stacking macht’s möglich!

 

# 9 Und wenn es trotzdem nicht klappt?

Keine Sorge, Rückschläge gehören dazu. Das wichtigste ist, dass du dir klar machst, dass du nicht versagt hast. Keinesfalls. Allein schon, dass du den Versuch unternommen hast, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen, ist deine Anerkennung wert!

Wenn du jedoch nach mehreren Anläufen immer wieder am selben Punkt landest, solltest du tiefer gehen. Du kannst einen schriftlichen Seelendialog führen, in dem du deine Seele fragst, was dich blockiert. Du kannst eine systemische oder energetische Aufstellung machen, oder dir einen Coach suchen. The obstacle is the way – unsere größten Hindernisse sind es, die uns den Weg zeigen. Sie lassen uns erkennen, welche inneren Blockaden und Selbstsabotage-Mechanismen es zu lösen gilt.

 

Positive neue Gewohnheiten …

* sind ein Weg der Selbstermächtigung. Wir machen die Erfahrung, dass wir unser Leben tatsächlich selbst gestalten können. Natürlich liegt nicht alles in unserer Macht, aber einen großen Teil unserer Lebensqualität und unseres Wohlbefindens haben wir selbst in der Hand.

* sparen Unmengen an Energie. Du musst nicht mehr ständig hin- und herüberlegen, sondern hast dich schon vorab entschieden. Zum Beispiel dazu, kein Dessert zu essen und stattdessen fünf Minuten an die frische Luft zu gehen. Oder dazu, nach 21 Uhr offline zu gehen und dich mit einem guten Buch ins Bett zu kuscheln. Oder dazu, jeden Mittwochabend zum Yoga zu gehen und danach aufgetankt und lebensfroh nachhause zu schweben😊

* sind ein Zeichen von Selbstliebe. DU wählst aus, welche Gewohnheiten dich sanft in das Leben führen, das du dir erträumst. DU entscheidest dich für eine liebevolle Selbstdisziplin, die dich nicht einsperrt, sondern dir neue Freiheiten beschert. DU hast das Steuer in der Hand, statt dich von deinen unbewussten Gewohnheiten immer wieder ins alte Fahrwasser bringen zu lassen.

Das Wunderbare ist: Haben sich positive Gewohnheiten wirklich gefestigt, werden sie zum Selbstläufer. Dann musst du keine Aufzeichnungen mehr führen und kannst ruhig auch mal ein paar Tage oder sogar Wochen auslassen – deine positiven Gewohnheiten werden ganz von selbst nach dir rufen, und du kehrst mühelos zu ihnen zurück.

 

Meine Top 21 Happy Habits:

#1 Ich bündle meine Telefonate, d.h. ich telefoniere nur einmal am Tag, dazwischen so gut wie nie.

# 2 Ich bündle auch meine Mails. Zweimal täglich arbeite ich den gesamten Email-Eingang ab.

# 3 Ich gehe nach 20 Uhr offline (noch in der Testphase 😉 )

# 4 Ich esse drei Mahlzeiten pro Tag und dazwischen nichts. Mindestens zwei dieser Mahlzeiten sind warm.

# 5 Wenn ich zuhause esse, lege ich mich nach dem Mittagessen zehn Minuten auf die linke Seite (LSD – left side down, das hilft meiner Verdauung ungemein)

# 6 Ich meditiere täglich.

# 7 Ich mache jeden Tag Yoga – auch wenn’s mal nur zehn Minuten sind.

# 8 Ich vereinbare für Montag keine Termine. Montag ist mein Visions- und Schreibtag, da erledige ich auch nur das Allernötigste an Kommunikation, Organisation und Administration.

# 9 Ich plane zuerst meine Auszeiten und Juhus, dann den Rest.

# 10 Ich treffe mich jede Woche mit meinem Liebsten und meinem Sohn zur Familienkonferenz.

# 11 Ich gehe jeden Freitag mit meinem Liebsten frühstücken. Jeden Montagabend verbringen wir miteinander in exklusiver Paar-Zeit.

# 12 Jede Woche gibt‘s „Frenchy Friday“: Nach dem Frühstück gehe ich zur Massage, spazieren, in die Sauna, in die Buchhandlung, ins Museum… Wenn ich am Wochenende ein Seminar halte, nehme ich mir den Freitag so gut es geht ganz frei.

# 13 Ich beginne den Tag schon im Bett mit Atemwahrnehmung und Selbstliebe-Ritualen.

# 14 Ich trinke in der Früh mindestens einen halben Liter Ingwer-Zitronen-Wasser, und im Laufe de Tages mindestens 1,5 Liter warmes Wasser oder Kräutertee.

# 15 Sämtliche Newsletter überspringen automatisch meinen Posteingang und landen im Ordner „READ THIS“. Am Ende des Arbeitstages, wenn ich ohnehin nicht mehr konzentriert arbeiten kann, nehme ich mir Zeit, um ausgewählte Artikel zu lesen.

# 16 Fünf- bis sechsmal die Woche verbringe ich die ersten Stunden des Tages allein und in Stille.

# 17 Mindestens einmal die Woche sitze ich alleine im Café, um zu lesen, zu schreiben und die Menschen zu beobachten. Das ist mein Mini-Urlaub.

# 18 Jeden Morgen stecke ich mir als erstes meinen Selbstliebe-Ring an.

# 19 Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit.

# 20 Meine Arbeitstage sind bestimmten Schwerpunkten gewidmet, zum Beispiel gibt es einen Blog-Tag, einen yogalounge-Tag, einen Administrations-Tag, und so weiter. Seit ich eine solche Struktur geschaffen habe, bin ich viel weniger gestresst und lasse mich weniger leicht von äußeren Anforderungen ablenken.

# 21 Ich schaffe regelmäßig Ordnung und Platz in meinem Kleiderschrank, miste aus und gebe weg.

Und was sind DEINE liebsten Happy Habits?

Big, wild love

Laya 

SLOW DOWN - THIS IS PARADISE!

Seelenzeit - Retreat für Frauen

5. - 8. Juli 2018

Stierbauerhof, Südsteiermark

Photo Spaceshuttle by NASA on Unsplash

Foto Kind: © Maxim Ibragimov — Fotolia

Anregend wie der erste Schluck Kaffee. Wohltuend wie die Morgensonne. Nährend wie eine Umarmung.

Jeden Sonntagmorgen ein Goldstück in deinem Email-Postfach!

Heyho, das hat geklappt! Wir hören uns nächsten Sonntag. Bis dahin: Stay true!